Schrobenhausen
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(ir) Peter Hingott folgt auf Heinz Kaltenecker, der in Ruhestand
geht.
Nach insgesamt 38 Jahren bei Bauer – die letzten sechs
davon ausschließlich im Vorstand der BAUER AG – verabschiedet sich Heinz
Kaltenecker zum Ende des Jahres in den Ruhestand. „Es war eine unglaublich
vielseitige und von zahlreichen Wechseln geprägte Zeit“, resümiert der
Bauingenieur, der ab 1978 zunächst ein Traineeprogramm in der Baukonstruktion
und in der damaligen Niederlassung Stuttgart durchlief. Bald schon realisierte
er als Projektleiter mehrere größere Projekte in Karlsruhe und Hockenheim.
Anfang 1981 ging er für drei Jahre als technischer Leiter nach Ägypten, wo es in
Kairo zusammen mit einem englischen Partner eine neue Tochterfirma aufzubauen
galt.
Wieder zurück in Deutschland übernahm Heinz Kaltenecker nach zwei Jahren in der Akquisition die Leitung mehrerer deutscher Niederlassungen, 1990 schließlich den Geschäftsbereich Inland als Mitglied der Geschäftsleitung der Bauer Spezialtiefbau. Im darauffolgenden Jahr übernahm er zusätzlich die Betreuung der Spesa. 1992 folgte, nach spannenden Verhandlungen gemeinsam mit Thomas Bauer bei der Treuhand, eine viele Jahre währende Phase der Betreuung und Begleitung der Schachtbau Nordhausen. „Die größte Herausforderung bestand darin, das Unternehmen mit der vorhandenen Führung und mit der Unterstützung vieler Mitarbeiter aus der Mutterfirma in kurzer Zeit auf die Situation nach der Wiedervereinigung einzustellen“, erinnert sich der Bauingenieur.
Mitte der 1990er folgte die nächste große Herausforderung: „Wir mussten unsere Kapazitäten an den enorm rückläufigen Spezialtiefbaumarkt in Deutschland anpassen. Oberstes Ziel war es, gleichzeitig die Produktivität in der Bauausführung massiv zu erhöhen, um auf dem immer enger werdenden Baumarkt überleben zu können.“ In der Folge wurden die klassischen Regionalabteilungen bei Bauer reorganisiert und die gewerblichen Ressourcen in Fachabteilungen gebündelt.
1997 wurde Heinz Kaltenecker als zweites Mitglied in den Vorstand der noch jungen BAUER AG berufen, dem er bis zu seinem Ausscheiden angehört hat. Von 2001 bis 2007 übernahm er dann zusammen mit Peter Teschemacher die Geschäftsführung der BAUER Spezialtiefbau GmbH. 2007 wechselte er in die Geschäftsführung der neu gegründeten BAUER Resources GmbH, die er für die nächsten drei Jahre als alleiniger Geschäftsführer leitete. Im Rahmen der Reorganisation und Verkleinerung des AG-Vorstands im Jahr 2010 übergab Heinz Kaltenecker die Führung der Bauer Resources an seine Nachfolger und beendete damit seine 20-jährige Zeit der „operativen Nebentätigkeit“ im Vorstand. Als „Vollzeitvorstand“ verantwortete er seitdem neben dem Ressort Beteiligungen bis zuletzt auch die Bereiche IT, Personal, konzernweites Prozessmanagement, die indische Tochterfirma Bauer Corporate Services sowie die Managementsysteme, Qualität, Risiko, Sicherheit und Umwelt (HSE).
Einen Teil der Aufgaben wird Peter Hingott, der zum 1. Oktober 2016 in den Vorstand aufrückt, weiterführen, einige Aufgaben werden im Vorstand neu verteilt. Der bisherige Resources-Geschäftsführer (gemeinsam mit Johann Mesch) wird künftig die Themen Konzernbilanzierung, konzernweiter Einkauf und Personal übernehmen. Zusätzlich wird er die indische Tochterfirma Bauer Corporate Services sowie Beteiligungen an Tochterfirmen betreuen. Den Bereich IT dagegen betreut künftig Prof. Thomas Bauer. Alle weiteren Verantwortlichkeiten und Aufgaben werden gegen Jahresende festgelegt.
„Ich freue mich sehr auf meine künftigen Aufgaben und die Zusammenarbeit mit den neuen Kollegen und Mitarbeitern. Der Wechsel vom operativen Geschäft in die zukünftige Position wird hier eine neue Herausforderung sein, wo es gilt die richtige Balance zwischen strategischer Führung und operativem Management zu finden“, so Peter Hingott. „Ich empfinde es als große Chance, aus einer anderen Perspektive einen Beitrag dazu leisten zu können, die Unternehmensgruppe weiter zu entwickeln und erfolgreich in die Zukunft zu führen. Dazu ist es auch nötig, dass wir intensiv an unterschiedlichsten Themen arbeiten um nachhaltig erfolgreich zu sein.“ Ein Beispiel dafür sei der konzernweite Einkauf – hier gebe es noch etliche Potentiale, die zunächst erkannt und dann auch genutzt werden müssten. „Aber auch in anderen Bereichen müssen wir prüfen, wo wir uns verbessern und professioneller werden können – eine spannende Herausforderung bei der es uns gelingen muss, jeden einzelnen mitzunehmen, damit wir in der Lage sind nachhaltig gute Ergebnisse zu erreichen.“
„Mit Peter Hingott konnten wir einen erfahrenen und engagierten Nachfolger aus unseren Reihen für den Vorstand gewinnen“, so Prof. Thomas Bauer, Vorstandsvorsitzender der BAUER AG. „Mein Dank gilt besonders Heinz Kaltenecker, der in seiner langen Zeit bei uns in den unterschiedlichsten Funktionen die Entwicklung unseres Unternehmens maßgeblich mitgeprägt hat.“
Zur Person:
Peter Hingott absolvierte nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann ein berufsbegleitendes Studium zum Baufachwirt. Anschließend arbeitete der gebürtige Wiesbadener mehrere Jahre auch bei Großprojekten als Projektleiter und verbrachte als Regionalleiter drei Jahre in Saudi-Arabien. Schon vor seiner Zeit bei Bauer übernahm er Führungsverantwortung, als Geschäftsführer und kaufmännischer Leiter war er bei verschiedenen Bauunternehmen u. a. auch für die Themen Finanzen und Rechnungswesen zuständig. Zu Bauer kam er im Oktober 2006, wo er – zunächst gemeinsam mit Johann Mesch - die Geschäftsführung der BAUER Umwelt GmbH übernahm. Hier verantwortete er das operative Geschäft im Ausland, außerdem u. a. die Bereiche Einkauf, Controlling und Finanzen. Zusätzlich übernahm er 2009 die kaufmännische Leitung in der Muttergesellschaft BAUER Resources GmbH – damals unter Führung von Heinz Kaltenecker – und von 2010 bis 2013 die Geschäftsbereichsleitung Environment. Anfang 2013 wurde der zweifache Familienvater schließlich in die Bauer Resources-Geschäftsführung berufen, wo er mit Johann Mesch - seit 2010 Resources-Geschäftsführer – wieder eine Doppelspitze bildete.
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(ir) Knapp 300 Besucher, darunter viele Jugendliche und deren Eltern,
sind zur „Langen Nacht der Ausbildung“ in das BAUER Ausbildungscenter gekommen.
Schon eine halbe Stunde vor Beginn der eigentlichen
Veranstaltung fanden sich die ersten Interessierten ein. Zunächst hatten sie
Gelegenheit, sich am Bohrsimulator oder beim Schmieden eines Nagels zu
versuchen. Gerhard Piske stellte den Besuchern in seinem Vortrag die
Unternehmensgruppe vor und ging auf die verschiedenen Ausbildungsberufe bei
Bauer näher ein.
Da die Plätze im Besprechungsraum bei weitem nicht für alle Interessierten ausreichten, hielt der Bauer-Ausbildungsleiter seinen Vortrag ganze drei Mal. Am Pneumatik-Stand und beim Projekt „Förderanlage“ standen die Auszubildenden gerne Rede und Antwort. Anschließend ging es per Bus und Pkw zum Maschinenwerk in Aresing, wo die Zuschauer eine Live-Vorführung eines Drehbohrgeräts erwartete, die gleichzeitig den offiziellen Abschluss der Veranstaltung bildete.
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(ir) Heute lädt die Bauer AG zur ein, um über die vielfältigen
Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten beim größten Ausbildungsbetrieb in
Schrobenhausen zu informieren.
Um 19:00 Uhr haben Jugendliche
und interessierte Eltern die Möglichkeit, mit den Ausbildern ins Gespräch zu
kommen und einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des Weltmarktführers aus
Schrobenhausen zu werfen.
„Der Start ins Berufsleben ist eine spannende Herausforderung, bei der wir unsere Auszubildenden tatkräftig unterstützen wollen“, so Gerhard Piske, der die Ausbildung bei Bauer verantwortet. „Die lange Nacht der Ausbildung bietet eine gute Möglichkeit, sich nicht nur über unsere vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren, sondern auch aus erster Hand zu erfahren, wie es ist, bei Bauer zu arbeiten.“
Los geht es um 19 Uhr im Bauer Ausbildung Center in der Bauer-Straße 1 in Schrobenhausen. Neben dem direkten Austausch mit den Ausbildern wartet ein buntes Rahmenprogramm mit einer Vielzahl an Mitmach-Aktionen auf die Teilnehmer. So können sie ihre Fähigkeiten am Bohrsimulator oder an einer Pneumatikschaltung unter Beweis stellen.
Um 19:30 Uhr gibt ein kurzer Vortrag erste Einblicke in die Vielzahl an modernen Ausbildungsberufen und die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen. Um 20:00 Uhr geht es mit dem Bus zum Baumaschinen-Erlebnisabend auf dem Trainingsparcours im Werk Aresing, wo die Teilnehmer die Bauer-Bohrgeräte einmal hautnah erleben können.
Anschließend geht es zurück nach Schrobenhausen. Dort haben alle Interessierten nochmals die Möglichkeit, sich die Lehrwerkstatt in Ruhe anzusehen oder – falls noch nicht geschehen – am Gewinnspiel teilzunehmen. Für das leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt.
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(ir) 53 junge Menschen haben ihre Lehrzeit bei Bauer in
Schrobenhausen begonnen.
Zum Auftakt erfuhren die
kaufmännischen, technischen und gewerblichen Auszubildenden im traditionellen
mehrtägigen Einführungsseminar wieder jede Menge nützliche Dinge über das
Unternehmen und die Ausbildung. Weiter stellten sich verschiedene Abteilungen,
wie die Personalabteilung oder die Abteilung für Sicherheit und Umwelt – Health
Safety & Environment – vor. Zusätzlich erläuterten die Betriebsräte ihren
Aufgabenbereich. Ein wenig Praxisluft konnte der Firmennachwuchs schließlich bei
der Besichtigung der Werke in Schrobenhausen und Aresing sowie einer Baustelle
schnuppern. Den Abschluss bildete ein Tagesausflug ins Altmühltal mit Floßbau
und -fahrt – die perfekte Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und erste
Team-Erfahrungen zu sammeln.
In diesem Jahr wurden die Auszubildenden erstmals auch von Gerhard Piske begrüßt, der – zusammen mit seinem Team – seit kurzem die Ausbildung bei Bauer verantwortet. „Mit dem ersten Tag der Ausbildung beginnt ein neuer Lebensabschnitt mit neuen Aufgaben und neuen Herausforderungen“, so Gerhard Piske. „Wir freuen uns sehr, dass wieder so viele junge Menschen ihren beruflichen Lebensweg bei uns beginnen und heißen sie herzlich im Unternehmen willkommen.“
Seit 32 Jahren ist Gerhard Piske bei Bauer. Der gelernte Maschinenschlosser legte 1993 die Meisterprüfung ab und absolvierte später eine Fortbildung in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre und betriebliches Management. Zuletzt war der gebürtige Schrobenhausener – nach mehreren Jahren als Meister in der Montage und als Betriebsratsvorsitzender – stellvertretender technischer Direktor der BAUER Deep Drilling GmbH, einer auf Tiefbohranlagen spezialisierten Konzerntochter.
Der bisherige Ausbildungsleiter Norbert Karl hatte sich im vergangenen Sommer nach 21 Jahren in dieser Funktion in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Vor 46 Jahren hatte auch er als Maschinenschlosserlehrling seinen beruflichen Lebensweg bei Bauer begonnen. Nach Stationen in der Maschinenproduktion und auf Baustellen bildete er ab 1983 den Nachwuchs im Metallbereich aus. Seit 1995 leitete er die gesamte Ausbildung. Bis zuletzt umfasste seine Tätigkeit ein großes Feld, angefangen von der Auswahl der neuen Lehrlinge bis hin zur Organisation von Prüfungen.
Jedes Jahr absolvieren deutschlandweit über 240 junge Menschen eine Ausbildung bei Bauer. An die 90 Prozent werden nach ihrer Lehrzeit in der Regel übernommen.
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(ir) Aktionstag rund ums Thema „Gesund sonnenbaden“ im
Schrobenhausener Freibad kommt gut an.
Die ersten heißen
Sommertage dieses Jahres nutzte das Gesundheitsamt Neuburg-Schrobenhausen, um im
Schrobenhausener Freibad die fast schon traditionelle Aktion „Sonnen mit
Verstand - statt Sonnenbrand“ durchzuführen.
Und tatsächlich war an diesem Tag nach Auskunft des
Deutschen Wetterdienstes die UV-Strahlung der Sonne, die sowohl Sonnenbrand als
auch langfristig Hautkrebs verursachen kann, im Bereich „extrem“. Kein Wunder,
dass der Stand des Gesundheitsamtes kontinuierlich von Badegästen jeden Alters
umringt war, die sich informieren und am aufgebauten Parcours teilnehmen
wollten.
Den Einstieg übernahm Amtsarzt Dr. Johannes Donhauser, der den
Freibadbesuchern alles rund um Hauttypbestimmung, UV-Index, und Maßnahmen zum
Schutz vor den gefährlichen Sonnenstrahlen mit auf den Weg gab. Vor allem der
Lichtschutzfaktor einer Sonnencreme ist dabei ganz entscheidend. Er verlängert
die sogenannte Eigenschutzzeit der Haut um den auf der Cremeflasche angegeben
Faktor. Folglich lautete das Fazit des kurzen Referats immer wieder: Jeder
einzelne Sonnenbrand erhöht nachweislich das Hautkrebsrisiko, denn die Haut
vergisst nichts. Wichtig war dem Amtsarzt auch der Hinweis auf den Zeitpunkt des
Eincremens: „Am besten noch zu Hause die Sonnencreme auftragen, denn die Haut
braucht rund eine halbe Stunde Zeit, um den Sonnenschutz einziehen und damit
wirksam werden zu lassen“, so Donhauser.
Mit diesem Grundwissen
ausgestattet gingen Kinder und Eltern dann an die weiteren Stationen des
Parcours. Sie drehten am Glücksrad, beantworteten Fragen zum Thema Sonnenschutz
und erhielten weitere interessante Hinweise. Danach stellte
Kinderkrankenschwester Gerti Schiele die Frage „Hast Du Dich heute schon
eingecremt“? Wenn nicht, bot der Eincremeservice des Gesundheitsamtes mit
Sonnencremes bis zu Lichtschutzfaktor 50 dazu beste Gelegenheit. „Wir waren sehr
erstaunt, wie viele Kinder und Jugendliche bei dieser Hitze ohne jegliche
Sonnenschutzmittel ins Freibad gekommen waren“, stellte Amtsarzt Donhauser fest.
Zum Abschluss des Parcours wies das Team des Gesundheitsamtes noch auf das
wichtige Thema „Trinken“ hin. Kinder sollten bei großer Hitze mindestens
eineinhalb Liter, Erwachsene drei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Am besten
Wasser, das nicht nur den Durst löscht, sondern, da zuckerfrei, auch am
gesündesten ist. In süßen Getränken wie Limonade oder Apfelsaft sind dagegen
über 30 Zuckerwürfel pro Liter enthalten. Neben Mineralwasser, frischen Äpfeln
und einem Kioskgutschein durften sich die Badegäste noch über kleine Geschenke
des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege mit dem Aufdruck
„Sonnen mit Verstand – statt Sonnenbrand“ freuen. Am Ende stand aber vor allem
die Erkenntnis zu Buche, dass ein ausreichender Sonnenschutz dazu beiträgt,
Hauterkrankungen, Allergien und frühzeitige Hautalterung zu vermeiden.
Das Foto zeigt Wolfgang Kaiser vom Gesundheitsamt, wie er junge Freibadbesucher
über die Risiken der UV-Strahlung informiert.