Das hätte schlimm ausgehen können


 
Bei Autobahnausfahrt Ingolstadt Ost kollidierte ein Autofahrer mit einem mit 49 Insassen besetzten Reisebus. 

(ir) Ein 81-jähriger Autofahrer aus dem Raum Würzburg war am gestrigen Samstagnachmittag auf der A9 in Fahrtrichtung Nürnberg unterwegs. Er fuhr dann auf die die Ausfahrtspur der Anschlussstelle Ingolstadt Ost und stellte dabei fest, dass er sich auf der für Ihn falschen Ausfahrt befand. „Er wechselte daher wieder zurück auf die rechte Fahrspur der Autobahn“, teilte ein Sprecher der Ingolstädter Verkehrspolizei mit.



Und er fügte hinzu: „Hierbei übersah er den bereits neben ihm fahrenden aus Bosnien-Herzegowina stammenden Reisebus.“ Der 48-jährige Busfahrer konnte eine Kollision mit dem Auto des Würzburgers nicht mehr verhindern. Die beiden Fahrzeuge kollidierten zuerst seitlich, wobei sich der Pkw um die Front des Buses drehte und schließlich noch mit der linken Seite des Buses kollidierte.



Das Auto blieb dann entgegen der Fahrtrichtung auf der Autobahn stehen. Weder die 49 Insassen des Buses noch der Pkw-Fahrer wurden bei dem Unfall verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von zirka 18.000 Euro. Die A9 musste teilweise für zirka 20 Minuten gesperrt werden. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall noch fahrbereit.