Fahrradkontrolltage in Ingolstadt



In Zusammenarbeit mit dem Verkehrsüberwachungsdienst der Stadt führt die Ingolstädter Polizeiinspektion Kontrollen durch.

(ir) Im vergangenen Jahr verzeichnete die Polizeiinspektion Ingolstadt im Stadtgebiet wieder 398 Fahrradunfälle. Diese nehmen mit 8 Prozent des Gesamtunfallaufkommens den zweiten Platz hinter den Autounfällen ein. Von den insgesamt 415 beteiligten Radfahrern wurden dabei 332 Personen verletzt, 54 davon schwer. An 61 Prozent der Unfälle waren Radfahrer zumindest mitursächlich schuld an den Zusammenstößen. Hauptunfallursache waren aber erneut die sogenannten Geisterradler.



Die Polizei nimmt dies zum Anlass, um zusammen mit dem Verkehrsüberwachungsdienst der Stadt Ingolstadt von kommendem Dienstag, 9. Mai bis einschließlich Donnerstag, 11. Mai auch in diesem Jahr wieder Fahrradkontrolltage im Ingolstädter Stadtgebiet durchzuführen.

Bei dieser Aktion wird es sich, wie schon in den letzten Jahren, um ganzheitliche Kontrollen handeln. Das bedeutet, dass nicht nur auf das korrekte Verhalten und die Verkehrstüchtigkeit der Radfahrer, sondern auch auf die Ausrüstung und Beschaffenheit der Fahrräder sowie vorhandene Diebstahlssicherungen ein Augenmerk gelegt wird. Gleichzeitig wird überprüft, ob das benutzte Fahrrad als gestohlen gemeldet ist.



Die Drei-Tages-Aktion wird an verschiedenen Stellen, hauptsächlich an Unfallschwerpunkten, aber auch vor Schulen und größeren öffentlichen Gebäuden durchgeführt. Die Kontrollen haben überwiegend vorbeugenden und beratenden Charakter, wobei bei gravierenden Verstößen durchaus ein Bußgeld verhängt werden kann. Die Polizeiinspektion Ingolstadt wird dabei von jungen Kollegen der Bereitschaftspolizei unterstützt, die im Rahmen ihrer Ausbildung in Kontakt mit dem Bürger treten sollen.