Wandern mit Hund: Naturerlebnis für Mensch und Tier



Durch Wälder streifen, die Ruhe genießen, zur Abkühlung in Flüssen oder Seen baden, ganz tief durchatmen: Ein Wandertrip ist der perfekte Urlaub mit Hund. 

(ir) Beim Gang durch die Natur – egal, ob in den Bergen, im Flachland oder an der Küste – kommen sowohl Zwei- als auch Vierbeiner auf ihre Kosten. Am besten funktioniert Wandern mit Hund mit ausgewachsenen Tieren im Erwachsenenalter.



Denn besonders bei Welpen und Junghunden können die Knochen und Gelenke durch lange Märsche stark belastet werden. Wie bewegungsfreudig und ausdauernd ist mein Hund? Das lässt sich nicht erst im Wanderurlaub herausfinden. Einen guten Eindruck bekommen Sie bei ausgiebigen Spaziergängen und kürzeren Wanderungen rund um den eigenen Wohnort, deren Länge Sie nach und nach steigern können. Besonders zu Beginn dieses Trainings fürs Wandern ist es wichtig, das Tier nicht zu Höchstleistungen zu zwingen, sondern darauf zu achten, es nicht zu überfordern.



Wie lange man mit einem Hund wandern kann, ist sehr individuell. Für einen fitten, ausgewachsenen Hund sind aber 15 Kilometer selten ein Problem. Trainierte Hunde schaffen zum Teil auch 30 bis 50 Kilometer am Tag. Welche Leine ist fürs Wandern mit Hund geeignet? In vielen Wandergebieten gilt Leinenpflicht. Doch selbst, wenn Sie in einem Gebiet ohne unterwegs sind: Um in der freien Natur beim Wandern frei laufen zu können, muss ein Hund äußerst zuverlässig und folgsam sein. Gerade in Naturschutzgebieten oder beim Durchqueren von Kuhweiden ist das Anleinen obligatorisch.



Aber auch um den Hund selbst zu schützen, macht eine Leine Sinn: Nicht jedes Tier schätzt Gefahren richtig ein und ist trittsicher. Am besten für eine Wandertour geeignet ist eine Flexileine für Hunde. Achten Sie unbedingt auch darauf, dass Ihr Wanderbegleiter ein bequemes Hundehalsband oder Hundegeschirr trägt.



Unser Tipp: Mit einer Hundepacktasche kann Ihr Fellfreund einen Teil seines Gepäcks sogar selbst tragen. Üben Sie aber vorab unbedingt bei einem normalen Spaziergang: Nicht alle akzeptieren die Last auf ihrem Rücken. Als Faustregel gilt: Ein erwachsener Hund ist in der Lage, zehn bis 20 Prozent seines eigenen Gewichts zu transportieren.