Stau übersehen: Kleintransporterfahrer verursacht Trümmerfeld



Die A9 musste nach einem Verkehrsunfall für 30 Minuten komplett gesperrt werden.

(ir) Wie die Polizei mitteilte, war ein 60-jähriger Kleintransporterfahrer am Donnerstagvormittag auf der A9 in Richtung München unterwegs. Bereits kurz nach der Anschlussstelle Ingolstadt-Süd staute sich gegen 10:40 Uhr der Verkehr wegen der Baustelle im Bereich der Holledau.



Der 60-Jährige bemerkte das Stauende jedoch nicht und kollidierte mit dem Auto einer 38-jährigen Frau aus Ingolstadt. Durch ein Ausweichmanöver nach links im letzten Moment konnte der Kleintransporterfahrer eine frontale Kollision vermeiden, dennoch wurde der Pkw durch die Wucht des Aufpralls auf den bereits stehenden Sattelzug eines 32-jährigen Brummifahrers aufgeschoben.



Der Kleintransporter kam schlussendlich auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen. Die Richtungsfahrbahn München musste wegen des entstandenen Trümmerfeldes durch die Verkehrspolizei Ingolstadt für etwa 30 Minuten komplett gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. „Glücklicherweise wurde durch den Zusammenstoß nur eine Person leicht verletzt, die aber keine Behandlung im Krankenhaus erforderte“, so ein Verkehrspolizeisprecher.



Und er fügte hinzu: „Die Berufsfeuerwehr, sowie Autobahnmeisterei aus Ingolstadt waren zur Absicherung und Beseitigung der auslaufenden Betriebsstoffe vor Ort.“ Auch ein Rettungshubschrauber landete, wurde jedoch dann nicht benötigt. Das Auto sowie der Kleintransporter waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. „Es entstand ein geschätzter Sachschaden von 30.000 Euro“, so der Verkehrspolizeisprecher abschließend.