Gesund mit Kunst


 
Krankenkasse fördert kommunales Modellprojekt.

(ir) Die AOK unterstützt gesundheitsfördernde künstlerische sowie kunstpädagogische Ansätze und kooperiert dazu mit der Stadt Ingolstadt, Referat für Kultur und Bildung. Das neue Präventionsangebot „Nana und Nano – Workshop für Menschen mit Übergewicht“ wurde von der Kunsttherapeutin und Designerin Claudia Dedden eigens für übergewichtige Menschen entwickelt und fand unter ihrer Leitung vom 11. bis zum 15. Juni 2019 im Rahmen des Projekts gesundmitkunst von STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e.V. in der Ingolstädter Harderbastei statt.



In dem Workshop ging es darum, eine bessere Körperakzeptanz zu erlangen und ein eventuell negativ besetztes Körperbild in ein positives umzuwandeln, was ein erster Schritt zu einem achtsameren Umgang mit dem Körper sein kann. Das Angebot richtete sich an Personen mit Übergewicht, die sich einen besseren Zugang zu ihrem Körper wünschen. „Durch dieses neue kunstpädagogische und zugleich gesundheitsfördernde Angebot soll besonders die Lebensqualität und die Selbstwirksamkeit der Teilnehmer gestärkt sowie deren Teilhabe gefördert werden“, so Ulrich Resch, Direktor von der AOK in Ingolstadt. Mit dem von STADTKULTUR initiierten und bayernweit geleiteten Modellprojekt gesundmitkunst sollen inhaltlich neue gesundheitsförderliche Zugänge in der Lebenswelt Kommune geschaffen werden.



Verhaltenspräventive Maßnahmen finden in einem völlig neuen Rahmen statt, der Kunsterlebnisse mit Gesundheitsförderung verbindet. „Unser Kunstprojekt ist innovativ und setzt neue Impulse in der Gesundheitsförderung“, so Dr. Christine Fuchs, Projektleiterin STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e.V. Geleitet werden die Veranstaltungen von Fachkräften mit einer künstlerischen Ausbildung und einer weiteren, vom Gesetzgeber vorgegebenen, Qualifikation gemäß dem Leitfaden Prävention. Im Rahmen des Projekts werden kunstpädagogische Angebote mit Gesundheitsbezug entwickelt, erprobt und evaluativ begleitet. Melanie Huml, Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, und Bernd Sibler, Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, haben gemeinsam die Schirmherrschaft für das Gesamtprojekt übernommen. Insgesamt sollen im Freistaat in 20 Städten über 100 Veranstaltungen stattfinden.

Das Foto zeigt von links nach rechts die Verantwortlichen des Projektes mit zwei der fast fertigen Modell: Dr. Christine Fuchs, Claudia Dedden, Sonja Tworek (Ergotherapeutin, Leitung Kreativ- und Bewegungstherapie Danuvius Klinik Pfaffenhofen), Annette Winkler (Museumsverwaltung Stadt Ingolstadt) und Miriam Hofbeck (Projektverantwortliche AOK Ingolstadt).