Fachkundige Fortbildung zum Thema Bewegung


 
Kinaesthetics Peer Tutoren Ausbildung an der KJF Klinik Sankt Elisabeth.

(ir) Kinaesthetics – die Lehre von der Bewegungsempfindung ist seit den 70er Jahren auch in der Gesundheits- und Krankenpflege zu finden. Dieses Interaktions- und Lernsystem will über Wahrnehmung der eigenen Bewegung einen zentralen Weg zur ganzheitlichen Gesundheitsförderung ebnen. Seit Jahren ist das Thema an der KJF Klinik Sankt Elisabeth präsent und hat nun von Oktober 2018 bis Mitte April speziell Peer Tutoren in Neuburg fortgebildet.



Mit der jetzt durchgeführten Fortbildung soll das Fachwissen auf den pflegerischen Stationen weiter aufgebaut und entwickelt werden. Denn um dieses Bewegungs- und Gesundheitskonzept in den Alltag einfließen zu lassen, bedarf es Mitarbeiter die sich vertieft mit der Materie beschäftigen und sich intensiv mit Bewegung auseinandersetzen. Dabei wurden Bildungsfelder wie eigene Bewegung, Handling, Organisation, Konzeptverständnis, Grundwissen und Lernumgebung gestalten, vermittelt. Insgesamt 14 Teilnehmerinnen wurden nun von Oktober 2018 bis April 2019 in Neuburg geschult. Darunter zehn Fachkräfte aus der KJF Klinik Sankt Elisabeth, drei Mitarbeiterinnen aus dem BRK Pflegezentrum Furth im Wald und einer Wachkomatherapeutin aus der Kinderklinik Schömberg.

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Vor Ort wurde den Fachkräften weitere Lernstrukturen an die Hand gegeben und Anleitesituationen und Anleiteformen eingeübt, um den Pflegenden in den Einrichtungen in der täglichen Praxis motivierend und bedarfsgerecht zur Seite zu stehen, damit diese ihre Arbeitsweisen analysieren, unterstützen, beraten und dokumentieren können. Am Abschlusstag konnten die Teilnehmerinnen ihren Lernprozess durch Vorträge, Präsentationen und Videos dem Auditorium vorstellen. Die acht Fortbildungstage wurden von den Kinaestheticstrainerinnen Dagmar Panzer (Nürnberg), Margarete Hirsch (Amberg) und Rosi Lenz-Schweiger (Neuburg) organisiert und abgehalten.