Patientenverfügung und Wertvorstellungen



Die Malteser laden am Dienstag, 17. Februar 2020 von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr zu einem Vortrag über die Patientenverfügung ein. Der Vortrag findet in den Räumen des Heilig-Geist-Spitals in Eichstätt statt. 

(ir) Falls Sie aufgrund eines Unfalls, bei schwerer Krankheit oder im Alter nicht mehr in der Lage sein werden, Ihren Willen zu äußern, wer soll dann für Sie entscheiden? Ist Ihnen bekannt, dass selbst Familienangehörige wie Ehegatten oder Kinder eine Vollmacht brauchen, um Sie in Fragen zur Untersuchung, Behandlung oder Pflege vertreten zu können? In einer Patientenverfügung werden Krankheitssituationen beschrieben und Sie bestimmen, welche medizinischen Maßnahmen Sie in diesen Fällen wünschen oder nicht.

Jedoch kann eine Patientenverfügung nicht alle möglichen Krankheitszustände erfassen und oft stimmt das aktuelle Krankheitsbild nicht hundertprozentig mit der in der Patientenverfügung beschriebenen Situation überein. Hier greifen die schriftlich niedergelegten ethischen oder religiösen Überzeugungen bzw. persönliche Wertvorstellungen, die helfen können Ihren mutmaßlichen Willen zu ermitteln.



Durch eine Patientenverfügung bestimmen Sie auch in schwierigen Lebensphasen selbst und helfen Ihren Angehörigen und dem behandelnden Arzt, in Grenzsituationen nach Ihren Wünschen und subjektiven Wohl zu handeln.

Es ist nicht einfach, sich im Dschungel der Vorlagen für Patientenverfügungen im Internet zurechtzufinden. Welche Vorlage ist aussagekräftig, juristisch und medizinisch sorgfältig abgeklärt und präzise formuliert?



Der Hospizbegleiter und Berater zur Patientenverfügung Stephan Strohmeyer wird aus der Fülle von Vorlagen zwei Dokumente empfehlen und ein Dokument Schritt für Schritt durchgehen und Fragen beantworten.

Um vorherige Anmeldung unter der Telefonnummer (0 84 21) 98 07-77 oder per E-Mail an hospizdienst.eichstaett@malteser.org bis zum 12. Februar 2020 wird gebeten. Der Vortrag ist kostenlos, aber der Hospizdienst freut sich über eine Spende