Landrat Knapp setzt Versorgungsarzt ein



Dr. Matthias Bauer aus Beilngries ist Versorgungsarzt des Landkreises Eichstätt.

(ir) Zur Aufrechterhaltung der ärztlichen Versorgung der Bevölkerung im Zuge der Corona-Pandemie wurde im Landkreis Eichstätt Dr. Matthias Bauer aus Beilngries als Versorgungsarzt von Landrat Anton Knapp am 31. März 2020 ernannt. Dr. Bauer bringt neben einem breiten medizinischen Fachwissen auch umfangreiche Kenntnisse der örtlichen Versorgungsstrukturen mit und ist bereits als Leitender Notarzt im Landkreis Eichstätt tätig. Der Versorgungsarzt hat die Aufgabe im Landkreis Eichstätt Schwerpunktpraxen für die Untersuchung und Behandlung von COVID-19 Patienten einzurichten sowie notwendige Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der ärztlichen Grundversorgung im Katastrophenfall zu planen und vorzubereiten.



Ebenso soll er bei der Verteilung der infektionsfachlich notwendigen Schutzausrüstung an die Arztpraxen unterstützen. Er wird in dieser Aufgabe durch die Kassenärztliche Vereinigung und Kassenzahnärztliche Vereinigung sowie den ärztlichen Kreisverband unterstützt. Der Versorgungsarzt ist somit eine wichtige Schnittstelle für die Arztpraxen, die erster Ansprechpartner für die Patienten sind, die befürchten, sich infiziert zu haben.



Am Donnerstag, 2. April 2020, fand im Landratsamt Eichstätt diesbezüglich eine erste gemeinsame Absprache über die Strukturen und die weitere Vorgehensweise im Landkreis statt. Teilnehmer neben Landrat Anton Knapp (Bildmitte) waren die Vertreter der Führungsgruppe Katastrophenschutz mit Abteilungsleiterin Maria Seitz, dem Sachgebietsleiter für öffentliche Sicherheit und Ordnung Franz Heiß sowie KatS-Sachbearbeiter David Vogl. Dr. Matthias Bauer (2. von rechts) wird in den Planungen unterstützt durch Dr. Sigurd Eisenkeil (rechts) und Dr. Dr. Christoph O. Hiendl (3. von rechts). Erstmalig im Krisengremium dabei war Landratsnachfolger Alexander Anetsberger (4. von rechts).