Domkapellmeister geht zu den Domspatzen


 
Christian Heiß wurde nach 20 Jahren in Eichstätt verabschiedet.

(pde) Mit einem feierlichen Gottesdienst und einem Festakt hat das Bistum Eichstätt seinen scheidenden Domkapellmeister verabschiedet. Christian Heiß trägt seit 1999 Verantwortung für die Kirchenmusik in der Diözese Eichstätt, zunächst als Domorganist und Diözesanmusikdirektor, dann ab November 2002 als Domkapellmeister, Diözesanmusikdirektor und Leiter des Amtes für Kirchenmusik.



Heiß wird ab September neuer Domkapellmeister in Regensburg und damit Chef der weltberühmten Regensburger Domspatzen. Beim Gottesdienst konnte Heiß „seinen“ Domchor noch einmal selbst leiten: Zu hören war die achtstimmige Messe „Missa octo vocum“ von Hans Leo Hassler. Bischof Gregor Maria Hanke führte in seiner Predigt grundsätzliche Gedanken zur Bedeutung der Kirchenmusik aus. So sei bereits in den alttestamentlichen Psalmen die Rede davon, Gott in gesungener Form das Opfer darzubringen. Musik sei, so Bischof Hanke, als Ausdrucksform des Gebetes ein Ausdruck der Beziehung zu Gott.

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Bei der musikalischen Gestaltung eines Gottesdienstes geht es daher immer um ein lebendiges Zeugnis der Sängerinnen und Sänger und um dessen Verkündigung. Deshalb könne es in der Liturgie beispielsweise auch kein „Play-Back“ geben.

Das Foto zeigt Bischof Gregor Maria Hanke (links) und Dompropst Isidor Vollnhals (rechts), die sich beim scheidenden Domkapellmeister Christian Heiß für 20 Jahre Dienst im Bistum Eichstätt bedankten.