5G StartUp-Challenge

5G StartUp-Challenge



Damit die Ingolstädter von der neuen Technologie profitieren, arbeiten Unternehmen und Wissenschaftler an einem geförderten 5G-Innovationskonzept.

(ir) Im Rahmen des vom BMVI geförderten 5GoIng-Projekts veranstalten die IFG und die Stadt Ingolstadt gemeinsam mit dem digitalen Gründerzentrum brigk eine Challenge für 5G-StartUps, mit der innovative Produkte, Lösungsansätze und Anwendungen rund um den neuen Mobilfunkstandard identifiziert und für die Region umgesetzt werden sollen.



Die 5G-Mobilfunktechnologie birgt vielfältige Anwendungspotentiale und zahlreiche Nutzungsmöglichkeiten für Wirtschaft und Gesellschaft, die über schnellere Downloadraten und eine bessere Netzabdeckung hinausgehen. Damit auch Ingolstadt und seine Bürgerinnen und Bürger von diesen technologischen Möglichkeiten profitieren, arbeiten IFG, Stadt, COM-IN, AUDI, THI und das Fraunhofer-Anwendungszentrum derzeit an einem vom Bundesverkehrsministerium geförderten 5G-Innovationskonzept.



Mit „5GoIng“ sollen für die Bereiche Verkehrssicherheit, Nachhaltigkeit und Smart City verschiedenste Anwendungsmöglichkeiten für 5G in der Region erprobt und weiterentwickelt werden. Dazu sollen auch StartUps mit ihren innovativen Produktideen unterstützt werden.



Im Rahmen des Projekts veranstalten die Kooperationspartner daher gemeinsam mit dem digitalen Gründerzentrum brigk einen StartUp-Wettbewerb. Für den Gewinner bietet sich die Chance, in einem wegweisenden Technologieprojekt die Entwicklung seiner Produktidee bis hin zur Marktreife voranzubringen.



Es sind daher alle StartUps dazu aufgerufen, sich mit ihren innovativen und umsetzbaren Use-Cases, Produkten oder Apps zum Thema Mobilität an der Challenge zu beteiligen, um das Beste aus der neuen Technologie herauszuholen.



In einem virtuellen Workshop am 14. Juli 2020 haben die angemeldeten StartUps die Chance, mit Fachexperten und Industrievertretern ins Gespräch zu kommen, Fragen zu klären und ihre Konzepte zu präsentieren. Im Nachgang dazu erfolgt eine schriftliche Bewerbung, die von einer Jury gesichtet und bewertet wird.



Die vielversprechendste Idee wird ausgezeichnet und in den Förderantrag des Konsortiums integriert. Bei Erhalt des Förderzuschlags sowie der Einhaltung formaler Vergabekriterien ist dann eine Beteiligung von bis zu 200.000 Euro an der Umsetzungsphase möglich. Die entwickelten Konzepte und Anwendungen sollen im Anschluss (ab 2021) gemeinsam mit den Lösungsideen/Produkten des Gewinner-StartUps verwirklicht werden.






Fortschritt für den Campus Neuburg der THI

Fortschritt für den Campus Neuburg der THI



Der Bayerische Landtag stimmt dem Kauf des Lassigny-Areals durch die Immobilien Freistaat Bayern zu.

(ir) Ein weiterer Meilenstein für den Campus Neuburg der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) ist erreicht: Der Bayerische Landtag hat dem Ankauf des größten Grundstücks auf dem Areal der ehemaligen Lassigny-Kaserne durch die Immobilien Freistaat Bayern (IMBY) grundsätzlich zugestimmt. Damit kann der Staatsbetrieb, der u.a. für den Erwerb und die Verwaltung der Immobilien des Freistaates Bayern zuständig ist, den Ankauf nun voranbringen.



Dieser Hauptanteil der zu erwerbenden Flächen, der rund 31.000 Quadratmeter umfasst, wird von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) verwaltet, die das Immobilienmanagement des Bundeseigentums betreibt. Dazu kommen 4.500 Quadratmeter, die für studentisches Wohnen genutzt werden sollen.



Neben der BImA-verwalteten Fläche, deren Ankauf nun vom Bayerischen Landtag genehmigt wurde, sind weitere Teilflächen auf dem Lassigny-Areal im Besitz der Stadt Neuburg an der Donau (vier Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 7.815 Quadratmetern) sowie des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen (zwei Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 2.465 Quadratmetern).



Sowohl der Stadtrat der Stadt Neuburg als auch der Kreisausschuss des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen haben der Veräußerung der Flächen grundsätzlich zugestimmt, hier bedarf es keiner weiteren Zustimmung durch den bayerischen Landtag. Eine weitere kleine Fläche auf dem Lassigny-Areal befindet sich bereits im Eigentum des Freistaats Bayern.



Nach dem Flächenerwerb steht als nächster Schritt nun der Architektenwettbewerb an. Bereits im Wintersemester 2021/22 starten planmäßig rund 80 Studierende auf dem Campus Neuburg. Dafür wird als Interimsräumlichkeit auf dem Lassigny-Areal eines der denkmalgeschützten Gebäude saniert sowie bis zum Wintersemester 2022/23 ein Modulbau errichtet. Die restlichen zu sanierenden und neu zu errichtenden Gebäude sollen ab 2025 sukzessive bezogen werden können.



Für Wissenschaftsminister Bernd Sibler ist damit „ein großer Schritt in Richtung Campus Neuburg“ getan: „Der bevorstehende Ankauf des Areals zeigt, wie sehr wir hinter dem Ausbau der TH Ingolstadt stehen. Wir können jetzt durchstarten und in enger Abstimmung mit der Bauverwaltung die weiteren Schritte gehen. Der Campus Neuburg wird ein weiteres Aushängeschild der THI werden: modern, zukunftsgerichtet, nachhaltig. Ganz im Sinne unserer großen bayernweiten Technologieoffensive Hightech Agenda Bayern, über die wir wichtige Vorhaben, wie den Campus Neuburg weiter beschleunigen. Schon heute freue ich mich auf meinen ersten Besuch am neuen Campus.“



Prof. Dr. Walter Schober, Präsident der Technischen Hochschule Ingolstadt: „Es freut uns, dass dem Grundstückserwerb nun nichts mehr im Wege steht und wir damit dem Campus Neuburg, der vielfältige Möglichkeiten im Hinblick auf studentisches Lernen, Arbeiten und Wohnen bietet, einen entscheidenden Schritt näher kommen. Wir freuen uns, im nächsten Jahr den Studienbetrieb aufzunehmen.“



Bernhard Gmehling, Oberbürgermeister der Stadt Neuburg: „Die Nachricht, dass jetzt gekauft und damit weiterentwickelt werden kann, ist für Neuburg an der Donau gerade zur schwierigen Coronazeit unglaublich wertvoll. Es freut mich sehr, dass dieser Meilenstein auf dem Weg zur Hochschulstadt Neuburg bewältigt wurde. Ich bedanke mich im Namen des Stadtrates und der Bürgerschaft bei allen, die zum wichtigen Schritt beigetragen haben.“



Peter von der Grün, Landrat des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen: „Das ist eine sehr gute Nachricht auch für den Landkreis, denn der THI-Campus wird das Bildungsangebot im Landkreis um eine wichtige Säule erweitern und bereichern. Deshalb haben wir im April mit einem Grundsatzbeschluss zum Verkauf zweier Landkreis-Grundstücke die Weichen für die weitere Entwicklung gestellt. Die Realisierung des THI-Campus rückt nun wieder ein Stück näher.“






CSU widerspricht Stadtrat Lange vehement

CSU widerspricht Stadtrat Lange vehement



IN City e.V. sei ein wichtiger Teil der Innenstadtförderung.

Unsere Redaktion erreichte eine Pressemitteilung der Ingolstädter CSU-Stadtratsfraktion, die nachfolgend veröffentlicht wird:

„Die CSU-Stadtratsfraktion widerspricht Stadtrat Christian Lange (BGI) vehement hinsichtlich seines Ansinnens, den Innenstadt–Handelsverband IN City e.V. finanziell auszutrocknen. IN City e.V. hat in den vergangenen Jahren für die Innenstadt viele Initiativen gestartet und große Fortschritte erzielt: Alleine IN City e.V. ist es zu verdanken, dass Ingolstadt mittels öffentlichem und privatem Sponsoring durch Ingolstädter Mittelständler eine Echt-Eislauffläche mit Hüttendorf und Weihnachtsweg realisieren kann.



Die gesamte Organisation, die Haftung und Überwachung obliegt dabei IN City e.V. Auch der vergangenes Jahr durch hunderte Familien intensiv genutzte IN-City-Stadturlaub auf dem Rathausplatz mit großem Sandkasten, Schatzsuche und umfassendem Event-Programm für unsere Ingolstädter Kinder wurde durch IN City e.V. sowie begleitend durch privates und öffentliches Sponsoring realisiert. Ebenso haben sich viele Innenstadt-Händler daran beteiligt.



IN City e. V. hatte zudem die Idee des City-Tickets, das kostenloses Parken und Busfahren für die Innenstadt realisiert. Ein Ansatz, der inzwischen Hunderttausende Mal genutzt wird. Die Verteilung der City-Tickets und das gesamte Finanzmanagement obliegen dabei IN City e.V. Viele weitere Initiativen von



IN City e.V. wären darüber hinaus zu nennen: der Familientag, das Kinderatelier im MKK, das Job-Ticket-Angebot, die ShopIN-Card, kostenlose Leihschirme, die Aktion ‚Bunte Stühle‘, die Baustellen-Partys, der Ingolstädter Radltag, der verkaufsoffene Feiertag oder die Lange Shopping-Nacht, der Shopping-Guide, die Initiative City-Freiraum oder die Initiative ‚Nette Toilette‘.



Alle genannten Initiativen, Veranstaltungen und Programme dienen der Innenstadtförderung und einer lebenswerten und besser frequentierten Innenstadt; dafür setzten sich die IN City e.V., seine Händler und Gaststätten sowie alle ehrenamtlichen Helfer tagtäglich ein. Gerade in Krisenzeiten hat IN City e.V. mit seiner Initiative ‚orderlocal‘ Großartiges geleistet.



Mittelständlern wurde damit schnell und unkompliziert unter die Arme gegriffen und geholfen, Umsätze zu kreieren und gegebenenfalls Existenzen zu sichern. Auch die Anlieferung von Speisen und Getränken während der Auto-Konzerte auf dem Festplatz durch Innenstadt-Gastronomen wurde durch IN-City angestoßen und organisiert.




Jetzt die 220 IN-City-Verbandsmitglieder in dieser Weise vor den Kopf zu stoßen und damit gleichzeitig alle eingefahren Innenstadt-Projekte in Frage zu stellen oder gar zu gefährden, setzt das falsche Signal in Zeiten des blanken Existenzkampfes vieler Innenstadt-Geschäfte. Ein finanzielles Austrocknen des Innenstadt-Handelsverbandes IN City e.V., wie es Stadtrat Lange beabsichtigt, stößt bei der CSU daher auf klare Ablehnung.



In unsicheren Zeiten wären eine Unterstützung und eine gegenseitige Ermutigung aller gesellschaftlichen Akteure im Sinne einer starken Innenstadtförderung sicher dienlicher.“

Siehe auch: Aus ITK soll ITI werden






Bußtränen des Heiligen Petrus

Bußtränen des Heiligen Petrus



Erstes Konzert seit vier Monaten in der Eichstätter Schutzengelkirche.

(pde) Lagrime di San Pietro – die Bußtränen des Heiligen Petrus, lautet der Titel des Werkes von Orlando di Lasso, das im Zentrum eines Konzertes in der Eichstätter Schutzengelkirche stand. Im Rahmen der „Eichstätter Domkonzerte“ war es auch für die Interpreten, Mitglieder des Chores des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Peter Dijkstra, das erste Konzert seit vier Monaten. Der Eichstätter Domorganist Martin Bernreuther steuerte für das etwa 45-minutige Konzert Orgelwerke von Georg Muffat und Johann Sebastian Bach bei. Gewidmet wurde die Veranstaltung dem vor wenigen Tagen verstorbenen ehemaligen Regensburger Domkapellmeister, Prälat Georg Ratzinger.



Aufgrund der umfangreichen Auflagen und der Hygiene- und Abstandsvorschriften konnte nur eine sehr begrenzte Zahl an Konzertbesuchern eingelassen werden. Um dennoch eine größere Anzahl Besucher zulassen zu können, wurde das Konzert zweimal nacheinander durchgeführt. Aufgrund der baustellenbedingten Schließung des Eichstätter Domes finden die „Eichstätter Domkonzerte“ in der benachbarten Schutzengelkirche statt.

Das Foto zeigt die Mitglieder des Chores des Bayerischen Rundfunks, die Lagrime di San Pietro von Orlando di Lasso in der Eichstätter Schutzengelkirche aufführten.






Audi Gesundheitsschutz macht bei Tetris-Challenge mit

Audi Gesundheitsschutz macht bei Tetris-Challenge mit



Was aus der Vogelperspektive aussieht wie akkurat ausgepacktes Spielzeug, ist echt. 

(ir) Auch die Sanitäter des Audi Gesundheitsschutzes haben jetzt bei der sogenannten Tetris-Challenge mitgemacht. Die Herausforderung? Das Dienstfahrzeug komplett ausräumen und die Gerätschaften fein säuberlich neben dem Rettungswagen anordnen – inklusive sich selbst. Guter Nebeneffekt dieser spaßigen Inventur: Das Equipment wird auf diese Weise ganz nebenbei gecheckt und auf Vordermann gebracht.



2020 feiert der Audi Gesundheitsschutz sein 100-jähriges Bestehen. Was 1920 klein begann, hat sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt: Vor hundert Jahren wurde in Neckarsulm der erste Sanitäter eingestellt, er war bei Notfällen und Verletzungen seiner Kollegen da. Heute lebt der Audi Gesundheitsschutz das Thema Gesundheit nachhaltig und ganzheitlich: Weit mehr als hundert Gesundheitsexperten kümmern sich um die akute Notfallversorgung, um individuelle Prävention, um die ergonomische, sichere und gesunderhaltende Gestaltung der Arbeitsplätze und auch um die psychische Gesundheit der Audianer.



Seit einiger Zeit finden sich Fotos im Internet, die mit dem Hashtag #TetrisChallenge versehen sind und zum Beispiel Feuerwehr- oder Polizei-Equipment aus der Vogelperspektive zeigen. Angefangen hat das Ganze bei der Kantonspolizei Zürich. Sie veröffentlichte auf Instagram ein Bild eines leergeräumten Einsatzautos, zwei Beamte und Equipment – von Handschellen, Warndreieck bis Schussweste. Darunter der Kommentar: „Wenn Sie schon immer einmal wissen wollten, was sich alles in einem Patrouillenwagen der Verkehrspolizei befindet – voilà“. Seitdem finden sich unter dem Hashtag #TetrisChallenge Tausende Bilder im Netz, die das Innenleben der Transportmittel von Polizei oder beispielsweise Feuerwehren zeigen.






Wasserwachts-Einsatz am Zaunerweiher

Wasserwachts-Einsatz am Zaunerweiher



Die Einsatzkräfte zogen ein Auto aus einem Weiher.

(ir) Am späten Donnerstagnachmittag wurden die Ingolstädter Feuerwehr sowie Einsatzkräfte der Ingolstädter und Manchinger Wasserwacht zu einer Pkw-Bergung aus dem Zaunerweiher bei Oberstimm alarmiert. Anfänglich war nicht klar, ob sich Personen im Auto befinden.



Taucher der Wasserwachten suchten deshalb den Bereich in und um den verunfallten Wagen ab. Zusätzlich wurde ein Rettungsboot inklusive Sonargerät an der Wasseroberfläche eingesetzt. Das Fahrzeug lag - vermutlich schon seit längerem - auf dem Dach im Wasser und ließ sich auch mit Hebesäcken nicht drehen.



Aufgrund des drohenden starken Gewitters war höchste Eile bei der komplizierten Bergung geboten. Während Einsatztaucher der Wasserwachten das Fahrzeug anschlugen – also die Seilwinde befestigten – brachte die Feuerwehr ihren Rüstwagen in Stellung. So wurde das Fahrzeug mit Hilfe der Seilwinde rücklings aus dem Weiher gezogen und anschließend abgeschleppt.



Einsätze zum Zwecke des Umweltschutzes sind eine satzungsgemäße Aufgabe der Wasserwacht. Die Einsatzkräfte der Wasserrettung können jederzeit angefordert werden, um Gegenstände zu bergen, von denen eine Gefahr für Menschen, Tiere, oder die Umwelt ausgehen. Von der Ingolstädter Wasserwacht waren zahlreichen Einsatzkräfte, davon mehrere Einsatztaucher, beteiligt.






Neustart für Vortragsreihe und Führungen

Neustart für Vortragsreihe und Führungen



Veranstaltungen im Kelten-Römer-Museum Manching.

(ir) Aufgrund der Corona-Krise musste die beliebte Reihe „Manchinger Vorträge zur Archäologie und Geschichte“ seit März 2020 eine Zwangspause einlegen. Am Mittwoch, 15. Juli 2020, laden das Kelten-Römer-Museum Manching und der Keltisch-Römische Freundeskreis – Heimatverein Manching e. V. nun wieder zu einem höchst interessanten Vortrag ins Museumsfoyer ein. Ab 18:00 Uhr widmet sich Prof. Michael Rathmann von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt dem Thema „Die Tabula Peutingeriana – Landschaftswahrnehmung in römischer Zeit“.



Die Tabula Peutingeriana gilt als einzigartiges Zeugnis der Kartografie-Geschichte und zählt seit 2007 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe. Es handelt sich um eine fast 7 Meter lange Pergamentrolle, die um 1200 in Süddeutschland oder Österreich entstand und nach ihrem ehemaligen Besitzer, dem berühmten Augsburger Gelehrten Konrad Peutinger (1465–1547), benannt ist. Seit 1738 befindet sie sich im Besitz der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien.



Die Tabula Peutingeriana geht auf eine beziehungsweise mehrere antike Straßenkarten zurück, deren letzte Überarbeitung um 435 nach Christus erfolgt sein dürfte. Sie deckt ein immenses Gebiet von Spanien bis Indien ab, das aber stark verzerrt abgebildet ist. Verzeichnet sind alle wichtigen Verkehrsverbindungen und mehr als 3.500 sogenannte Toponyme, also Städte, Etappenstationen, Flüsse, Berge, Inseln und andere Landmarken.
Die Tabula Peutingeriana bildet somit eine historische Quelle von unschätzbarem Wert, die nicht nur wichtige Informationen zur (spät-)antiken Geografie liefert, sondern auch bedeutende Einblicke in die Wahrnehmung und das Verständnis von Landschaft und Raum in der damaligen Zeit gewährt. Seit 2017 widmet sich Michael Rathmann in einem althistorischen Forschungsprojekt der KU Eichstätt-Ingolstadt der wissenschaftlichen Untersuchung der Tabula Peutingeriana, um neues Licht in alte Kontroversen zu werfen.



Wichtig: Aufgrund geltender Corona-Bestimmungen ist die Teilnehmerzahl der Veranstaltung auf 35 Personen beschränkt. Interessierte melden sich per E-Mail unter info@museum-manching.de mit Angabe ihres Namens, ihrer Adresse und Telefonnummer bis spätestens Dienstag, den 14. Juli 2020, zur Veranstaltung an. Familienmitglieder und Angehörige eines Haushaltes sollten eine gemeinsame Anmeldung vornehmen. Das Kelten-Römer-Museum Manching meldet sich zurück, ob die Anmeldung angenommen wurde.



Ab Mittwoch, 15. Juli 2020 können endlich auch wieder Führungen in Kleingruppen von neun Teilnehmern im Kelten-Römer-Museum Manching stattfinden. Für alle Führungsangebote ist eine schriftliche Anmeldung notwendig. Dabei müssen Namen, Adressen und Telefonnummern aller angemeldeten Teilnehmer vorab mitgeteilt werden. Während des gesamten Besuches sind die gültigen Abstandsregeln einzuhalten sowie Mund und Nase in geeigneter Form zu bedecken.

Anmeldungen werden unter info@museum-manching.de entgegengenommen. Weitere Informationen zu den Führungen finden sich auf www.museum-manching.de. Werkstattprogramme können aktuell leider noch nicht angeboten werden.

Die Abbildung zeigt das Segment 5 der Tabula Peutingeriana mit der Stadt Rom am rechten Bildrand.






Seit gestern 1 neuer Coronavirus-Fall

Seit gestern 1 neuer Coronavirus-Fall



Auf der Intensivstation des Klinikums liegt kein COVID-19-Erkrankter.

(ir) Das Gesundheitsamt der Stadt Ingolstadt meldet am heutigen Freitag für die Einwohner Ingolstadts 21 COVID-19-Erkrankte. Seit gestern kam 1 neuer Fall hinzu. 430 Personen sind inzwischen genesen und 38 Erkrankte verstorben.



Im Ingolstädter Klinikum werden nach wie vor zwei Patienten behandelt, die sich mit dem COVID-19-Erreger infiziert haben. Keiner von ihnen liegt auf der Intensivstation, damit muss auch kein Patient beatmet werden. (Stand Freitag, 3. Juli 2020 um 7:30 Uhr.)

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Selbstverständlich werden im Klinikum Ingolstadt nicht nur Ingolstädter, sondern auch Patienten von außerhalb behandelt. Da die Zahl der Verstorbenen nach dem Wohnortprinzip von den jeweils zuständigen Gesundheitsämtern gemeldet wird, verzichtet die Stadt Ingolstadt auf die Angaben zu Todesfällen im Klinikum, um dabei keine Verwirrung zu stiften. Die Zahlen könnten irrtümlicherweise addiert werden.






Tödlicher Leichtsinn

Tödlicher Leichtsinn


 
Lebensgefährliche Abkürzungen am Bahnhof in Vohburg -Rockolding.

(ir) Wer riskiert für ein paar Minuten sein Leben? Diese Frage stellen sich die Ingolstädter Bundespolizisten immer öfter. Gerade im Bereich des Landkreises Pfaffenhofen und besonders am Bahnhof Vohburg in Rockolding ist die Situation besonders prekär. Glücklicherweise kam dort noch keine Person zu Schaden. Die Bundespolizei warnt davor, den Gleisbereich zu betreten.



Immer wieder informieren engagierte Bürgerinnen und Bürger die Bundespolizei, dass Trampelpfade gerade im Bereich des Bahnhofs Vohburg genützt werden, um die Gleise zu queren. Besonders gefährlich ist die Situation an der Bahnstrecke von Ingolstadt nach Regensburg am Bahnhof in Vohburg-Rockolding. Dort nutzen eine Vielzahl leichtsinniger Personen die Eisenbahnbrücke über die Ilm als Abkürzung entlang der Gleise, um zum dortigen Gewerbegebiet zu gelangen.



RDas drohende Bußgeld von 25 Euro ist dabei das kleinste Übel der möglichen Konsequenzen. Vielmehr sollten sich die Abkürzer ernsthaft bewusst sein, dass mit dem Überqueren der Gleise an einer nicht dazu vorgesehenen Stelle tödlicher Leichtsinn verbunden ist. Viele Züge fahren sehr leise und können je nach Windrichtung zu spät wahrgenommen werden. Ferner kann man den Unvernünftigen nur wiederholt mit auf den Weg geben, dass Züge nicht ausweichen können. Der Bremsweg eines Zuges bei einer Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern kann bis zu 1.000 Meter betragen.

Das Foto zeigt den Trampelpfad am Bahnhof Vohburg-Rockolding.






Schülern werden Fahrtkosten erstattet

Schülern werden Fahrtkosten erstattet



Beantragen Sie bis 31. Oktober 2020 die Schulwegkosten Ihrer Kinder.

(ir) Mit Blick auf das zu Ende gehende Schuljahr weist das Landratsamt Eichstätt darauf hin, dass Schülerinnen und Schüler an Gymnasien, Berufsfachschulen (ohne Berufsfachschulen in Teilzeitform) und Wirtschaftsschulen ab der Jahrgangsstufe 11, an Fach- und Berufsoberschulen, sowie Berufsschulen im Teilzeitunterricht die Erstattung der ihnen im Schuljahr 2019/2020 entstandenen Fahrtkosten beantragen können.



Erstattungsleistungen können vom Landratsamt grundsätzlich nur dann gewährt werden, wenn die Fahrtkosten eine Familienbelastungsgrenze von 440,00 Euro übersteigen. Bei Familien, die im Schuljahr 2019/2020 für drei oder mehr Kinder Anspruch auf Kindergeld nach dem Bundeskindergeldgesetz haben oder die Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt oder auf Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld haben, oder bei Schülerinnen und Schülern, die wegen einer dauernden Behinderung auf eine Beförderung angewiesen sind, wird dieser Eigenanteil nicht angerechnet. Die anrechenbaren Fahrtkosten (kostengünstigste Fahrkartenkäufe) werden dann voll erstattet.



Die entsprechenden Erstattungsanträge für das Schuljahr 2019/2020 müssen spätestens bis zum 31. Oktober 2020 beim Landratsamt Eichstätt eingegangen sein. Hierbei handelt es sich um eine Ausschlussfrist. Nach Ablauf dieser Frist besteht kein Erstattungsanspruch mehr. Der Antrag ist im Internet unter www.landkreis-eichstaett.de, Rubrik „Bürgerservice A-Z, Formulare, Suchbegriff: Fahrtkostenerstattung für öffentliche Verkehrsmittel“ abrufbar.



Schülerinnen und Schüler, die im Landkreis Eichstätt ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort haben und im kommenden Schuljahr 2020/2021 eine der vorgenannten Schulen besuchen, beachten bitte, dass sie beim Erwerb der Fahrscheine nach dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit vorgehen müssen. Mögliche Fahrpreisermäßigungen sind in Anspruch zu nehmen.



Hierzu kann insbesondere auch der Erwerb und die Nutzung einer Bahncard oder der vorausschauende Kauf von Mehrfachkarten, Schülerwochen- und Monatsfahrkarten zählen, sofern sich damit bezogen auf das gesamte Schuljahr ein preislich günstigeres Ergebnis erzielen lässt. Informationen über die Tarifgestaltung und mögliche Ermäßigungen erteilen die einzelnen Verkehrsunternehmen. Der Antrag auf Fahrtkostenerstattung für das Schuljahr 2020/2021 ist nach Beendigung des Schuljahres, spätestens jedoch bis 31. Oktober 2021 beim Landratsamt Eichstätt einzureichen.



Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass die Fahrt zur Schule vorrangig mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erfolgen hat. Wenn der Schulweg mit einem privateigenen Kraftfahrzeug zurückgelegt werden soll, empfiehlt das Landratsamt, die „Anerkennung des Einsatzes eines privaten Kraftfahrzeuges auf dem Schulweg“ am Schuljahresbeginn beim Landratsamt zu beantragen. Das Antragsformular ist im Internet unter www.landkreis-eichstaett.de, Rubrik „Bürgerservice A-Z, Formulare, Suchbegriff: Fahrkostenerstattung bei Einsatz eines privaten Kfz zum Schulbesuch“ abrufbar.

Wer sich persönlich über das Thema beraten lassen möchte, kann sich unter den Telefonnummern (0 84 21) 70-2 62 beziehungsweise (0 84 21) 70-341 direkt im Landratsamt melden.