Coronainfizierte Ingolstädterin (56) verstorben

Coronainfizierte Ingolstädterin (56) verstorben



Die Inzidenz für Ingolstadt beträgt am Samstag laut RKI 103,4.

(ir) Das Gesundheitsamt der Stadt Ingolstadt meldete am Samstag, 8. Mai 2021 für die Einwohner Ingolstadts 375 Personen, die aktuell mit dem Coronavirus infiziert sind. Seit Ausbruch der Pandemie sind 5.234 Menschen genesen und 101 Infizierte verstorben.



Beim heute neu gemeldeten Todesfall handelt es sich um eine 56-jährige Frau aus Ingolstadt. Zwölf neue Coronavirus-Fälle kamen seit der gestrigen Meldung dazu. Für Ingolstadt sind in bislang insgesamt 996 Fällen Mutationen nachgewiesen worden: 980-mal die britische Variante, zehnmal die brasilianische Variante und einmal die südafrikanische Variante. Fünf Differenzierungen stehen noch aus. Mutationsnachweise treffen aufgrund zusätzlicher Untersuchungsschritte im Labor meist zeitverzögert, das heißt, nicht zusammen mit der Positivmeldung ein.



Die 7-Tages-Inzidenz für Ingolstadt beträgt
laut LGL Bayern 110,6 (Stand Samstag, 8. Mai 2021 um 8:00 Uhr)
laut RKI 103,4 (Stand Samstag, 8. Mai 2021 um 0:00 Uhr)
Die Inzidenz bildet die Fälle der vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner ab. Nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist der maßgebliche Inzidenzwert der des Robert-Koch-Instituts.



Im Klinikum Ingolstadt werden derzeit 53 Patienten behandelt, die COVID-19 positiv sind. Acht Patienten liegen auf der Intensivstation, alle acht müssen beatmet werden. Stand Samstag, 8. Mai 2021 um 7:30 Uhr. Hinweis: Im Klinikum Ingolstadt werden nicht nur Ingolstädter, sondern auch Patienten von außerhalb behandelt.



Kommunale Antigen-Schnelltests: In den Schnellteststationen Mitte (Auf der Schanz 39, Flachdachgebäude auf dem Parkplatz), Theater (Foyer Stadttheater, Schlosslände) und in der Teststation Süd (Geisenfelder Straße 1) kann man sich nach vorheriger Terminreservierung kostenlos auf das Corona-Virus mittels Antigen-Schnelltest testen lassen. Termine können unter www.ingolstadt.de/corona gebucht werden. Bürgerinnen und Bürger, die Probleme mit der Online-Buchung haben, erhalten von Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr Hilfe unter der Telefonnummer (08 41) 3 05-14 30. Weitere Testmöglichkeiten bieten verschiedene örtliche Apotheken und Ärzte.



Information in verschiedenen Sprachen: Auf der Internetseite der Stadt Ingolstadt sind unter www.ingolstadt.de/corona zahlreiche Informationen zur Corona-Pandemie auch in Fremdsprachen, Leichter Sprache und für Gehörlose abrufbar.






Inzidenz für Kreis Neuburg-Schrobenhausen über 90

Inzidenz für Kreis Neuburg-Schrobenhausen über 90



292 Landkreisbürger sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert.

(ir) Das Gesundheitsamt von Neuburg-Schrobenhausen meldete am heutigen Samstag, 8. Mai 2021 um 12:00 Uhr neun Corona-Neuinfektionen seit der gestrigen Meldung. 14 Personen sind wieder genesen. Aktuell sind 292 Landkreisbürgerinnen und -bürger mit dem Coronavirus „SARS-CoV-2“ infiziert.



Im Kreiskrankenhaus Schrobenhausen wird derzeit ein Coronavirus-Patient behandelt. (Stand Samstag, 8. Mai 2021 um 7:00 Uhr.)



In der KJF-Klinik St. Elisabeth Neuburg werden derzeit sieben bestätigte COVID-19-Patienten behandelt. Davon werden zwei Patienten intensivmedizinisch betreut und beatmet. Bei vier Patienten besteht der Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion. (Stand Samstag, 8. Mai 2021 um 9:30 Uhr.)



Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie haben sich im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen insgesamt 3.967 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Davon gelten 3.603 als bereits genesen. 72 Patienten, die an COVID-19 erkrankt waren, sind verstorben. (Stand Samstag, 8. Mai 2021 um 12:00 Uhr.)



7-Tage-Inzidenz im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen:
laut RKI: 91,5 (Stand Samstag, 8. Mai 2021 um 3:10 Uhr)






Ab Montag treten Lockerungen in Kraft

Ab Montag treten Lockerungen in Kraft



Ab Montag, 10. Mai 2021, gelten im Landkreis Neubug-Schrobenhausen neue Regelungen. 

(ir) Da die 7-Tage-Inzidenz (RKI) an fünf aufeinander folgenden Tagen (4. Mai 2021 bis einschließlich 8. Mai 2021*) den Wert von 100 unterschritten hat, gibt es in folgenden Bereichen Lockerungen:

Kontaktbeschränkungen für private Zusammenkünfte:
Erlaubt sind Treffen mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird. Die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht. Geimpfte und Genesene sind von den Kontaktbeschränkungen ausgenommen und bleiben bei der Ermittlung der Zahl der Teilnehmer außer Betracht.**



Ausgangssperre:
Die nächtliche Ausgangssperre ist aufgehoben.

Einzelhandel:
Der Einzelhandel im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen kann für die Kunden nach Terminvereinbarung und Kontaktdatenerfassung für einen fest begrenzten Zeitraum öffnen (Click & Meet). Ein Testnachweis ist nicht notwendig.



Wie bisher bleiben folgende Ladengeschäfte geöffnet:
der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Pfandleihhäuser, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, der Verkauf von Presseartikeln, Buchhandlungen, Blumenfachfachgeschäfte, Gartenmärkte, Versicherungsbüros, Tierbedarf und Futtermittel und sowie der Großhandel



Handwerksbetriebe und körperferne Dienstleistungen:
Ladengeschäfte der körperfernen Dienstleistungsbetriebe und der Handwerksbetriebe dürfen inzidenzunabhängig – also oberhalb wie unterhalb einer 7-Tage-Inzidenz 100 – unter den für Ladengeschäfte geltenden allgemeinen Maßgaben öffnen.

Körpernahe Dienstleistungen:
Körpernahe Dienstleistungen können nach vorheriger Terminvereinbarung und Kontaktdatenerfassung angeboten werden.



Sport:
Es ist nur kontaktfreier Sport mit den Angehörigen des eigenen Hausstands und den Angehörigen eines weiteren Hausstands - maximal fünf Personen - (Kinder unter 14 nicht mitgerechnet) sowie zusätzlich unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren erlaubt. Der Betrieb und die Nutzung von Sportplätzen, Tanzschulen und anderen Sportstätten ist nur unter freiem Himmel und nur für die genannten Zwecke zulässig.

Gastronomie:
Erlaubt sind das Abholen und Ausliefern von Speisen und Getränken.



Kulturstätten & Freizeiteinrichtungen:
Bibliotheken und Archive dürfen weiterhin wie bisher öffnen.
Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten können für Besucher nur nach vorheriger Terminbuchung und Erfassung der Kontaktdaten öffnen.



Schulen:
a) Unterrichtsbetrieb an Grundschulen:
• Ab Montag, 10. Mai 2021gilt bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50 bis 165: Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand für alle Jahrgangsstufen
b) Unterrichtsbetrieb an Förderschulen:
• Ab Montag, 10. Mai 2021 gilt bei einer Sieben-Tage-Inzidenz ab 50 bis 100: Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand für alle Jahrgangsstufen einschließlich der SVE
c) Unterrichtsbetrieb an allen weiterführenden Schulen:
• Ab Montag, 10. Mai 2021 gilt bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 100: Wechsel- beziehungsweise Präsenzunterricht mit Mindestabstand



Die Schulen für Kranke erteilen in Übereinstimmung mit den Hygieneschutzvorschriften der Kliniken Unterricht bzw. bieten eine Notbetreuung an. Die Schulvorbereitenden Einrichtungen öffnen im Gleichklang mit vorschulischen Kindertagesstätten und den vorschulischen Heilpädagogischen Tagesstätten. An allen Schularten gilt: Schülerinnen und Schüler dürfen nur am Präsenzunterricht beziehungsweise an den Präsenzphasen des Wechselunterrichts teilnehmen, wenn sie einen negativen Coronatest vorweisen können.

Tagesbetreuungsangebote:
Die Betreuungsangebote können nur öffnen, wenn die Betreuung in festen Gruppen erfolgt (eingeschränkter Regelbetrieb).



Hundeschulen:
Hundeschulen sind bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 165 wieder zugelassen.

Ab wann gelten die inzidenzabhängigen Regelungen?
Überschreitet an
• drei aufeinander folgenden Tagen die vom Robert Koch-Institut (RKI) im Internet veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz den für die Regelung maßgeblichen Schwellenwert, so treten dort für diesen Bereich geltenden Maßnahmen ab dem übernächsten darauffolgenden Tag in Kraft.



Unterschreitet an
• fünf aufeinander folgenden Tagen die vom RKI im Internet veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz den für die Regelung maßgeblichen Schwellenwert, so treten die dort geltenden Maßnahmen ab dem übernächsten darauf folgenden Tag außer Kraft.

*Unterschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 100 im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen:
• 4. Mai 2021: 98,7
• 5. Mai 2021: 87,4
• 6. Mai 2021: 86,3
• 7. Mai 2021: 81,2
• 8. Mai 2021: 91,5

**Vollständig geimpfte Personen (ab Tag 15 nach der abschließenden Impfung) und von einer COVID-19-Erkrankung Genesene werden im Rahmen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung negativ getesteten Personen gleichgestellt.



Als genesen gilt, wer o über einen Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügt,
• bei dem die zugrundeliegende Testung mittels PCR-Verfahren erfolgt ist und
• die Testung mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt.






Weitere Erleichterungen bei konstanter 7-Tages-Inzidenz unter 100

Weitere Erleichterungen bei konstanter 7-Tages-Inzidenz unter 100



Grund- und Förderschulen ab Montag wieder im Wechsel- oder Präsenzunterricht.

(ir) Wie das bayerische Kabinett in dieser Woche beschlossen hat, dürfen ab Montag in Landkreisen, in denen die 7-Tages-Inzidenz unter 165 liegt, auch die Klassen 1 bis 3 der Grundschulen, sowie 5 und 6 der Förderschulen in den Wechselunterricht. Wenn zwischen den Schülern der Mindestabstand eingehalten werden kann, darf auch wieder in täglicher Präsenz unterrichtet werden. So können alle Grundschüler im Landkreis Eichstätt ab kommendem Montag zumindest wieder tageweise, in die Schule gehen. Diese Öffnungen werden kommende Woche in jedem Fall möglich sein.



Erfreulicherweise ist die 7-Tages-Inzidenz nach dem maßgeblichen RKI-Wert im Landkreis Eichstätt zum Freitag, 7. Mai 2021 schon den 3. Tag in Folge unter 100. Setzt sich diese Entwicklung fort und ist die 7-Tages-Inzindenz auch am Samstag und Sonntag nach dem RKI-Wert unter 100, kann das Landratsamt dies am Montag, 10. Mai 2021 feststellen und damit bestimmte Erleichterungen ab dem Folgetag, 11. Mai 2021 in Kraft treten lassen.
Das beträfe dann auch die anderen Klassen der weiterführenden Schulen, die dann in Wechselunterricht oder Präsenzunterricht mit Mindestabstand zurückkehren könnten. Auch der Betrieb in den Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen könnte dann ab Dienstag, 11.5. im eingeschränkten Regelbetrieb wiederaufgenommen werden.



Auch würde dann die nächtliche Ausgangssperre entfallen oder das Treffen von 2 Haushalten wieder möglich werden. Eine Übersicht der dann eintretenden Änderungen kann ab Montag auf der Homepage des Landkreises Eichstätt unter Corona-Pandemie -> Corona-Regelungen im Landkreis Eichstätt abgerufen werden.



Das Bürgertelefon beantwortet die Fragen über die geänderten und geltenden Regelungen ab kommender Woche von Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr oder per E-Mail an buergertelefon@lra-ei.bayern.de.



Ein einmaliges Überschreiten der 100er-Marke nach der erstmaligen Feststellung würde noch nicht bedeuten, dass die Regelungen wieder rückgängig gemacht würden. Dafür wäre eine stabile Entwicklung über 100 notwendig, und zwar erst dann zwingend, wenn diese Grenze drei Tage in Folge wieder überschritten werden würde.



Die in Aussicht gestellten Öffnungen von Außengastronomie, Theater, Konzerthäusern, Kinos und Kontaktsport im Außenbereich und kontaktfreier Sport im Innenbereich hängen zum einen von der Unterschreitung der 100er Inzidenz ab und ist somit frühestens ab Dienstag, 11. Mai 2021 möglich. Daneben ist aber die Zustimmung des Gesundheitsministeriums notwendig. Voraussetzung dafür ist, dass das Infektionsgeschehen als stabil oder rückläufig gesehen werden kann. Das Landratsamt Eichstätt wird die Zustimmung so bald wie möglich beantragen und hofft auf eine kurzfristige Rückmeldung, so dass auch diese Öffnungsschritte planmäßig erfolgen können. Zum jetzigen Zeitpunkt – insbesondere nach dem Anstieg der Inzidenzzahl am Freitag - ist aber leider noch nicht absehbar, ob zum Beispiel die Außengastronomie zum 11. Mai 2021 öffnen kann. Möglicherweise fällt die Entscheidung durch das Ministerium auch sehr kurzfristig.



Überall dort, wo ein Nachweis eines Negativtestes notwendig ist, müssen vollständig geimpfte symptomfreie Personen (zwei Wochen nach der letzten Impfung), wie auch genesene Personen, die innerhalb der vergangenen 6 Monate positiv auf das Coronavirus getestet wurden, diesen Nachweis nicht mehr erbringen (gilt nicht für Kliniken, Alten-/ Pflege- und Behinderteneinrichtungen).



Für die geimpften und genesenen Bürger besteht ohnehin die nächtliche Ausgangssperre nicht mehr. Bei den Kontaktbeschränkungen werden vollständig geimpfte Personen oder genesene Personen bei der Maximalzahl der zulässigen Personen nicht mitgezählt. Sind nun etwa die Großeltern schon vollständig geimpft, können beide Kinder mit ihren Kindern (unter 14) gleichzeitig zu Besuch kommen.



Inzwischen sind im Landkreis Eichstätt etwa 38.000 Personen erstgeimpft und knapp 10.000 Personen haben schon zwei Impfungen erhalten. In den Impfzentren im Landkreis in Lenting und Eichstätt ist nach wie vor die Verfügbarkeit des Impfstoffes der alles bestimmende Faktor. Wenn auch die Prioritätsstufe 2 noch nicht vollständig abgeschlossen ist, konnte inzwischen allen über 70-Jährigen ein Impfangebot gemacht werden. Wer 70 Jahre oder älter ist, sich für eine Impfung im Landkreis Eichstätt registriert hat und noch keinen Termin erhalten hat, kann sich beim Impfzentrum unter der Telefonnummer (0 84 21) 98 07 37 oder impfzentren-ei@malteser.org melden und erhält dann kurzfristig einen Termin angeboten.



Alle anderen Impfwilligen werden gebeten, für die bei der Registrierung angegebenen Gründe für eine Priorisierung, Nachweise mitzubringen. Sollten diese beim Termin nicht vorgelegt werden können, müssen die Impflinge abgewiesen werden. Wer sich in Priorität 2 etwa als Kontaktperson einer pflegebedürftigen Person angemeldet hat, sollte einen Nachweis über die Pflegestufe durch die Pflegekasse parat haben. Als eine von zwei engen Kontaktpersonen können in Prioritätsstufe 2 oder 3 nur Personen geimpft werden, die Kontaktperson eines pflegebedürftigen Menschen ab 60 Jahren sind oder enge Kontaktperson einer pflegebedürftigen Person mit bestimmten Erkrankungen (wie zum Beispiel Mukoviszidose, Krebserkrankungen, Leberzirrhose, Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa).



Die Impfzentren weisen auch darauf hin, dass wegen der exakten Planung der Impfdosen eine Verschiebung von Terminen, insbesondere von Zweitimpfungsterminen nur in absoluten Ausnahmefällen möglich ist. Ein verschiebbarer dienstlicher Termin, eine Familienfeier oder geplanter Urlaub sind kein Grund, um Impftermine zu verschieben. Auch wenn eine Zweitimpfung früher möglich wäre, als der im Impfzentrum gebuchte Termin kann der Termin nicht vorverlegt werden. In den Impfzentren ist inzwischen eine derart genaue Planung möglich, dass am Abend nur sehr wenige Impfdosen übrig sind, die kurzfristig an Impflinge abgegeben werden, die aufgrund Ihrer Priorisierung ohnehin kurzfristig einen Impftermin erhalten würden. Diesbezüglich gibt es keine Warteliste, auf die sich impfwillige Bürger, die keine Prioritätsgründe haben, aufnehmen lassen könnten. Von entsprechenden Nachfragen wird deshalb gebeten Abstand zu nehmen.






Entwicklung lokaler Corona-Zahlen von Ingolstadt

Entwicklung lokaler Zahlen Corona von Ingolstadt



Seit der gestrigen Meldung kamen 19 Infizierte dazu. Die Inzidenz beträgt am Freitag 123,7.

(ir) Das Gesundheitsamt der Stadt Ingolstadt meldete am heutigen Freitag, 7. Mai 2021 für die Einwohner Ingolstadts 381 Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Seit Ausbruch der Pandemie sind 5.217 Menschen genesen und 100 Infizierte verstorben.



19 neue Fälle kamen seit der gestrigen Meldung dazu. Für Ingolstadt sind in bislang insgesamt 987 Fällen Mutationen nachgewiesen worden: 971-mal die britische Variante, zehnmal brasilianische Variante und einmal die südafrikanische Variante. Fünf Differenzierungen sind noch ausstehend. Mutationsnachweise treffen aufgrund zusätzlicher Untersuchungsschritte im Labor meist zeitverzögert, das heißt, nicht zusammen mit der Positivmeldung ein.



Die 7-Tages-Inzidenz für Ingolstadt beträgt
laut LGL Bayern 123,7 (Stand Freitag, 7. Mai 2021 um 8:00 Uhr)
laut RKI 123,7 (Stand Freitag, 7. Mai 2021 um 0:00 Uhr)
Die Inzidenz bildet die Fälle der vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner ab. Nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist der maßgebliche Inzidenzwert der des Robert-Koch-Instituts.



Im Klinikum Ingolstadt werden derzeit 57 Patienten behandelt, die COVID-19 positiv sind. Neun Patienten liegen auf der Intensivstation, sechs davon werden beatmet. Stand Freitag, 7. Mai 2021 um 7.30 Uhr. Hinweis: Im Klinikum Ingolstadt werden nicht nur Ingolstädter, sondern auch Patienten von außerhalb behandelt.



Kommunale Antigen-Schnelltests: In den Schnellteststationen Mitte (Auf der Schanz 39, Flachdachgebäude auf dem Parkplatz), Theater (Foyer Stadttheater, Schlosslände) und in der Teststation Süd (Geisenfelder Straße 1) kann man sich nach vorheriger Terminreservierung kostenlos auf das Corona-Virus mittels Antigen-Schnelltest testen lassen. Termine können unter www.ingolstadt.de/corona gebucht werden. Bürgerinnen und Bürger, die Probleme mit der Online-Buchung haben, erhalten von Montag bis Freitag von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr Hilfe unter der Telefonnummer (08 41) 3 05-14 30. Weitere Testmöglichkeiten bieten verschiedene örtliche Apotheken und Ärzte.



Information in verschiedenen Sprachen: Auf der Internetseite der Stadt Ingolstadt sind unter www.ingolstadt.de/corona zahlreiche Informationen zur Corona-Pandemie auch in Fremdsprachen, Leichter Sprache und für Gehörlose abrufbar.






Inzidenz für Kreis Neuburg-Schrobenhausen unter 82

Inzidenz für Kreis Neuburg-Schrobenhausen unter 82



297 Landkreisbürger sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert.

(ir) Das Gesundheitsamt von Neuburg-Schrobenhausen meldete am heutigen Freitag, 7. Mai 2021 um 13:00 Uhr 26 Corona-Neuinfektionen seit der gestrigen Meldung. 31 Personen sind wieder genesen. Aktuell sind 297 Landkreisbürgerinnen und -bürger mit dem Coronavirus „SARS-CoV-2“ infiziert. Derzeit befinden sich 707 Personen in Quarantäne.



Im Kreiskrankenhaus Schrobenhausen werden derzeit drei Coronavirus-Patienten behandelt. (Stand Freitag, 7. Mai 2021 um 6:30 Uhr.)



In der KJF-Klinik St. Elisabeth Neuburg werden derzeit acht bestätigte COVID-19-Patienten behandelt. Davon werden drei Patienten intensivmedizinisch betreut und beatmet. Bei vier Patienten besteht der Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion. (Stand Freitag, 7. Mai 2021 um 8:00 Uhr.)



Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie haben sich im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen insgesamt 3.958 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Davon gelten 3.589 als bereits genesen. 72 Patienten, die an COVID-19 erkrankt waren, sind verstorben. (Stand Freitag, 7. Mai 2021 um 13:00 Uhr.)



7-Tage-Inzidenz im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen:
laut RKI: 81,20 (Stand Freitag, 7. Mai 2021 um 3:11 Uhr)






Caritas fordert politische Lösung für die Pflege

Caritas fordert politische Lösung für die Pflege



Verantwortliche danken Mitarbeitenden für herausragende Leistung in Pandemie.

(ir) „Den Worten der Politik und der Gesellschaft müssen jetzt auch Taten folgen.“ Dies fordert der Caritasverband für die Diözese Eichstätt anlässlich des Internationalen Tages der Pflege am 12. Mai. „Den engagierten Pflegekräften und allen an der Pflege und Versorgung beteiligten Mitarbeitenden nur Lob zollen ist zu wenig. Sie müssen nun auch die Stellung in der Gesellschaft bekommen, die ihnen gebührt. Denn gute Pflege ist eine gesellschaftliche Aufgabe“, erklärt der Eichstätter Caritasdirektor Alfred Frank. Dies gelte umso mehr, als alle in der Pflege Beschäftigten in der Corona-Pandemie besonders belastet seien.



Frank und die für die Caritas-Altenpflege im Bistum Eichstätt verantwortliche Abteilungsleiterin, Hedwig Kenkel, sind davon überzeugt, dass die Arbeitsbedingungen und Bezahlung der Pflegekräfte nur im Rahmen einer umfassenden Reform des Systems verbessert werden könnten. „Die Pflege muss insgesamt attraktiver gemacht werden, damit mehr Menschen diesen Beruf wählen. Und dafür dürfen nicht nur kosmetische Korrekturen vorgenommen werden, sondern muss der derzeit ungünstige Kreislauf in der Pflege durchbrochen werden“, erklärt Hedwig Kenkel. In diesem Kreislauf sei der Stellenschlüssel äußerst knapp bemessen und dadurch seien die Rahmenbedingungen für die Mitarbeitenden sehr belastend. Dies wiederum führe zu einem hohen Krankenstand oder dazu, dass Pflegekräfte ganz aus dem Beruf aussteigen.



„Der Stellenschlüssel in der Pflege muss erhöht werden“, sagt die Caritas-Abteilungsleiterin daher. Nur wenn gute und planbare Rahmenbedingungen durch die Pflegeversicherung refinanziert würden, ließen sich die Belastungen und Arbeitsausfälle bei Mitarbeitenden reduzieren. „Das könnte den bisherigen Kreislauf durchbrechen und mehr Menschen für den Beruf begeistern“, meint Kenkel. „Davon würden nicht nur Pflegebedürftige und Mitarbeitende profitieren, sondern das Ansehen der ganzen Pflegebranche.“



Caritasdirektor Frank ist der Überzeugung, dass für die Berufswahl aber auch die künftigen Einkommensverhältnisse von entscheidender Bedeutung sind. Um Menschen für den Pflegeberuf zu begeistern, setze die Caritas mit ihren Arbeitsvertragsrichtlinien auf faire Löhne, Fortbildungschancen und eine auskömmliche Absicherung im Alter. „Für die Caritas steht es außer Frage, dass qualifizierte Arbeit gut entlohnt werden muss.“ Deshalb setzt sie im Arbeitsrecht seit Jahrzehnten auf das aus ihrer Sicht bewährte System des „Dritten Weges“.



Gemeinschaftlich handeln Dienstgeber und Dienstnehmer in einer paritätisch besetzten Kommission (AK) die Tarifverträge für alle Caritasmitarbeitenden aus. „Dieses konsensorientierte gemeinsame Ringen um den besten Weg hat dazu geführt, dass wir seit Jahren gute tarifliche Löhne zahlen“, erklärt Frank. Dies dürfe aber nicht zulasten der Bewohnerinnen und Bewohner gehen.



Doch im Moment steige mit jeder Pflegesatzverhandlung der Eigenanteil für die Heimbewohnerinnen und -bewohner, denn die Leistungen der Pflegeversicherung würden nicht parallel dazu angepasst. Dies könne schnell zur Sozialhilfeabhängigkeit im Alter führen, so Kenkel. „Die Gesellschaft muss sich fragen, was ihr gute Pflege wert ist“, meint die Pflegeexpertin. Es sei nicht mit einem „Altern in Würde“ vereinbar, wenn Menschen nach einer langen Lebensleistung zu Bittstellern werden und auf Grundsicherung angewiesen sind.



„Pflegebedürftigkeit hat schon manche Familienexistenz zerstört, insbesondere wenn betriebliches Vermögen zum Privateigentum des Pflegebedürftigen gehört und daran die Existenz der nachfolgenden Generation hängt“, veranschaulicht die Pflegeexpertin. Dem müsse der Staat einen Riegel vorschieben und den Eigenanteil der Versicherten zeitlich und finanziell begrenzen. Deshalb begrüßt Kenkel die inzwischen angestellten Überlegungen zu einer umfassenden Reform der Pflegeversicherung, die in diese Richtung gehen. Das anvisierte neue System sei ein wünschenswerter Paradigmenwechsel und habe viel Ähnlichkeit mit der Krankenversicherung. „Wer in unserer Gesellschaft krank wird, muss keine Angst haben, dass er sich dieses Kranksein nicht leisten kann. Dies muss auch für Pflegebedürftigkeit gelten.“



Alfred Frank und Hedwig Kenkel bedanken sich anlässlich des Tages der Pflege bei allen Caritasmitarbeitenden in der Pflege, Betreuung, Hauswirtschaft, Haustechnik, Küche und Verwaltung. „Sie haben in letzter Zeit Herausragendes geleistet“, so Frank. Dazu zähle nicht nur deren Einsatz für Pflegebedürftige und Angehörige. Kenkel verweist auch auf die Solidarität unter den Pflegenden selbst.



„Mehrere Pflegekräfte aus Caritas-Seniorenheimen haben in anderen – von der Pandemie teilweise stark betroffenen – Einrichtungen freiwillig ausgeholfen. „Für das Wohl der alten Menschen und aus Solidarität mit ihren Kolleginnen und Kollegen haben sie Risiken in Kauf genommen, um die Lage in den betroffenen Seniorenheimen zu stabilisieren. Das verdient höchste Anerkennung“, sagt Kenkel.






22 Neuinfektionen und 1 Todesfall

22 Neuinfektionen und 1 Todesfall



Im Landkreis Pfaffenhofen haben fast 40.000 Bewohner die Erstimpfung erhalten.

(ir) Wie das Pfaffenhofener Landratsamt am heutigen Freitag, 7. Mai 2021 mitteilte, haben sich im dortigen Landkreis seit gestern 22 neue Coronavirus-Fälle bestätigt. 20 Personen gelten dagegen seit gestern als genesen. Eine weitere Person im Alter von über 80 Jahren, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde, ist verstorben.



Aktuell sind damit 339 Landkreisbürger positiv auf das Coronavirus getestet. 733 Personen gelten derzeit als Kontaktpersonen und befinden sich deshalb in häuslicher Quarantäne. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden 5.422 Landkreisbürger positiv auf das Coronavirus getestet. Davon gelten insgesamt 4.926 als genesen. 157 Infizierte sind verstorben.



In der Ilmtalklinik von Pfaffenhofen werden gemäß Morgenstatistik sieben bestätigte Coronavirus-Patienten behandelt. Drei davon müssen intensivmedizinisch betreut werden. Bei zwei Personen besteht der Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion.



Im Landkreis Pfaffenhofen haben bisher 39.273 Personen, das entspricht 30,6 Prozent der Landkreisbevölkerung, eine Erstimpfung und 8.831 Personen, das sind 6,9 Prozent der Landkreisbevölkerung, ihre Zweitimpfung erhalten. Nächste Woche werden insgesamt 3.656 Impfdosen an die beiden Impfzentren im Landkreis geliefert.



7-Tage-Inzidenz laut RKI: 120,9 (Stand Freitag, 7. Mai 2021 um 3:11 Uhr)






Müllabfuhr verschiebt sich in Ingolstadt

Müllabfuhr verschiebt sich in Ingolstadt



Wegen des Feiertags „Christi Himmelfahrt“ werden die Mülltonnen einen Tag später geleert.

(ir) Aufgrund des kommenden Feiertages Christi Himmelfahrt am Donnerstag, 13. Mai 2021, verschieben sich die Leerungstage der Abfalltonnen. Die reguläre Donnerstagstour wird somit erst am Freitag abgefahren und die Freitagsleerung findet am Samstag statt.



Die Kommunalbetriebe bitten die Ingolstädter Bürger, ihre Tonnen am Abholtag unbedingt ab 7:00 Uhr früh auf dem Gehweg bereit zu stellen beziehungsweise für den Vorholdienst die Zugänge ab 6:00 Uhr zu ermöglichen.



Die INKB Abfall Planer-App erinnert zuverlässig, auch bei Feiertagsverschiebungen, über die individuellen kommunalen Abfuhrtermine und die Gelbe Sack-Abholung. Die App kann über www.in-kb.de/app für alle gängigen Systeme iOS, Android und Windows Phone kostenlos installiert werden. Ferner sind die Feiertagsverschiebungen im jeweiligen Jahresabfuhrkalender bereits berücksichtigt.



Weitere Fragen beantworten die Abfallberater der Kommunalbetriebe gerne unter der Telefonnummer (08 41) 3 05-37 21. Zusätzliche Informationen stehen im Internet unter www.in-kb.de/corona zur Verfügung.






Hilfsorganisation begeht Weltrotkreuztag

Hilfsorganisation begeht Weltrotkreuztag



An Henry Dunants Geburtstag, dem 8. Mai, wird alljährlich der Weltrotkreuztag- und Rothalbmondtag gefeiert. 

(ir) Denn Dunant ist es zu verdanken, dass es die humanitäre Rotkreuzbewegung gibt. In der Schlacht von Solferino 1859 kümmerte er sich um die Versorgung der verwundeten Soldaten und setzte sich fortan für Hilfsgesellschaften ein, die die Not der Soldaten lindern sollten.
Im Zeichen von Henry Dunant leistet das Rote Kreuz Ingolstadt auch heute noch dort Hilfe, wo es benötigt wird.



Im Laufe des letzten Jahres hat sich bereits gezeigt, wie wichtig das Netzwerk und die Arbeit des Roten Kreuzes ist. Aber auch aktuell wird deutlich, dass sich die Ingolstädter Bevölkerung auf das Rote Kreuz verlassen kann. Über 50.000 Impfungen hat das Rote Kreuz Ingolstadt als Betreiber der zwei Standorte des städtischen Impfzentrums bereits durchgeführt.



Auch auf dem Gebiet der Testungen, die eine zentrale Rolle im Kampf gegen die Corona-Pandemie spielen, ist der Kreisverband aktiv. Zusätzlich zur Teststation „Mitte“, eröffnete der Kreisverband Ingolstadt im April zwei eigene Corona-Schnellteststationen und unterstützt Schulen und Firmen bei der Konzipierung, Anwendung und Durchführung von Testkonzepten.



uch außerhalb der Corona-spezifischen Angebote und Maßnahmen nimmt das Rote Kreuz gesellschaftlich wichtige und notwendige Aufgaben wahr. Rund 280 Hauptamtliche und 150 Ehrenamtliche engagieren sich aktiv in den Bereichen Rettungsdienst, Ausbildung, Patientenfahrdienst, Hausnotruf, Blutspenden, Wasserrettung, bei Sanitätsdiensten und im Katastrophenschutz.



Anlässlich des Weltrotkreuztags spricht Ingolstadts Kreisgeschäftsführer Firat Avutan den Rotkreuzlern seinen Dank aus: „Gerade aktuell ist das Rote Kreuz besonders gefordert. Mein herzlicher Dank gilt allen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern für ihren täglichen und unermüdlichen Einsatz für Menschen in Not“.