Eine Brücke in die Welt demenziell erkrankter Menschen bauen

Eine Brücke in die Welt demenziell erkrankter Menschen bauen


 
In Deutschland leben derzeit zirka 1,4 Millionen Menschen mit einer Demenz – und der Blick in die Zukunft ist leider nicht weniger düster.

(ir) Die deutsche Alzheimergesellschaft geht für das Jahr 2050 von drei Millionen Betroffenen aus. Vor diesem Hintergrund erscheint es umso wichtiger, auch in Zukunft intensiv an der Kommunikation mit Demenzkranken zu arbeiten. Die Fortbildung „Integrative Validation“ beschäftigt sich ebenfalls mit der Thematik, wie sich gute kommunikative Brücken in die Welt demenziell erkrankter Menschen bauen lassen. Im Zentrum steht dabei eine besondere Form der Kommunikation mit Demenzkranken: Die Integrative Validation nach Nicole Richard.



Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen werden während der Fortbildung einer demenziell erkrankten Frau über das Medium Film begegnen. Mit Hilfe dieser Methode können sie unter anderem gut gemeinte, aber falsche Kommunikation analysieren sowie den besonderen Ansatz der „validierenden Begleitung“ üben. Letzterer bringt oftmals nicht nur beide Seiten in Kontakt, sondern auch Kraft und Würde Demenzkranker zurück.

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Die Fortbildung unter der Leitung von Martin Alsheimer findet am Donnerstag, 9. Mai 2019 um 19:00 Uhr im Malteser Ausbildungszentrum am Eichstätter Bahnhofplatz 14 statt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, Spenden für das Soziale Ehrenamt der Malteser sind erbeten. Anmeldungen sind nur möglich über die E-Mail-Adresse joanna.lang@malteser.org.







Sich nicht abfinden mit den Gegebenheiten dieser Welt

Sich nicht abfinden mit den Gegebenheiten dieser Welt


 
Osterpredigt von Bischof Gregor Maria Hanke, OSB.

(ir) Sich nicht arrangieren zu müssen mit der Logik von Gesellschafts- und Herrschaftssystemen und der Ökonomisierung des Lebens – diese Perspektive bietet nach den Worten von Bischof Gregor Maria Hanke die Osterbotschaft. Die Feier der Auferstehung Jesu sei „ein Bekenntnis, dass wir uns nicht einfach abfinden wollen mit den Gegebenheiten dieser Welt“, sagte der Eichstätter Bischof in seiner Osterpredigt.



Beim Pontifikalgottesdienst am Ostersonntag im Eichstätter Dom lud Bischof Hanke die Gläubigen dazu ein, als „österliche Menschen“ und damit als Zeugen der Hoffnung zu leben und zu handeln. „Die harten Tatsachen des Lebens, die unausweichlich erscheinenden Fakten, mit denen wir uns arrangieren, wirken mit ihrer vermeintlichen Logik oft wie große Felsblöcke, die Gottes Zukunft verstellen“. Jesu Auferstehung habe diese Welt erschüttert, sagte der Eichstätter Bischof. „Der Stein ist weggerollt vom Grab, bekundet die Osterbotschaft, der Weg in die Zukunft Gottes ist frei“. Der Glaube an Jesus, den vom Tod Erstandenen, ermögliche eine neue Sicht auf die Wirklichkeit. Die Begegnung mit dem Auferstandenen und der Blick in das Gesicht des Mitmenschen schenke Sehkraft für dieses neue Leben.

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Die Auferstehung Jesu löse auch die Logik von persönlichen Niederlagen und Krisen auf. Denn der Osterglaube erwachse nicht aus einer oberflächlichen Halleluja-Stimmung, sondern aus den Erfahrungen von Zweifel, Trauer und Leid. „Hoffnung kann lebendig werden. Dann ist wirklich Ostern.“

Das Foto zeigt Bischof Gregor Maria Hanke während der Predigt am Ostersonntag im Eichstätter Dom.







Neue Seelsorger für Ammerfeld, Emskeim und Rohrbach

Neue Seelsorger für Ammerfeld, Emskeim und Rohrbach


 
Pfarrer Tobias Scholz wird ab 1. September 2019 als Pfarradministrator die Leitung der Pfarreien Ammerfeld, Emskeim und Rohrbach im Dekanat Weißenburg-Wemding übernehmen.

(ir) Scholz ist dann dort zusätzlich zu seinen bisherigen Diensten als Leiter des Pfarrverbandes Tagmersheim-Rögling-Ammerfeld und als Pfarrer in Rögling und Tagmersheim. Ihm zur Seite steht ab 1. September 2019 Kaplan Stanislas Ndumaro als Pfarrvikar der Pfarreien Ammerfeld, Emskeim, Rögling, Rohrbach und Tagmersheim. Stanislas Ndumuraro stammt aus der Eichstätter Partnerdiözese Gitega/Burundi und ist seit September 2015 Pfarrvikar in den Pfarreien Gungolding, Schambach und Walting.



Der bisherige Pfarradministrator der Pfarreien Ammerfeld, Emskeim und Rohrbach, Pater Tison Pattarumadathil, wird in Absprache mit seinen Ordensoberen zum 31. August 2019 aus dem seelsorglichen Dienst in der Diözese Eichstätt ausscheiden. Er ist seit 2002 im Bistum Eichstätt in der Seelsorge tätig.







Überregionale Zusammenarbeit in der Region 10

Überregionale Zusammenarbeit in der Region 10


 
Die Ingolstädter Süd-SPD will sich am Beispiel „Nürnberg“ orientieren.

(ir) Die SPD Ingolstadt-Süd lädt am Montag, 29. April 2019 um 19:00 Uhr zu einer Diskussionsrunde mit der Thematik „Möglichkeiten überregionaler Zusammenarbeit in der Region 10“ ein. Die Veranstaltung findet im Gasthof Peterwirt, Dorfstraße 2 in 85051 Ingolstadt-Unsernherrn statt.



Am Beispiel Nürnberg möchte Quirin Witty, der Ortsvereinsvorsitzende der SPD Ingolstadt-Süd, dann verdeutlichen, dass ein intensives Miteinander von Stadt und Landkreisen für alle Seiten nur vorteilhaft sein kann. Dazu wird zuerst der Nürnberger Politikwissenschaftler Stephan Raab in einem Einführungsvortrag Informationen über die Metropolregion Nürnberg geben.

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Anschließend stellt er sich zusammen mit Christian Vogel, dem 2. Bürgermeister von Nürnberg und Andrea Mickel, der Bürgermeisterin von Gaimersheim der Diskussion, wie eine noch stärkere überregionale Zusammenarbeit zwischen Ingolstadt und den angrenzenden Landkreisen verwirklicht werden könnte.







Hoher Empfang in Stockholm bei der Königin

Hoher Empfang in Stockholm bei der Königin


 
Silviahemmet Trainerin der Malteser Eichstätt trifft in Schweden einen besonderen Menschen.

(ir) In Deutschland leben derzeit zirka 1,4 Millionen Menschen mit einer Demenz – und der Blick in die Zukunft ist nicht weniger düster: Die deutsche Alzheimergesellschaft geht für das Jahr 2050 von drei Millionen Betroffenen aus. Vor dem Hintergrund, dass diese Krankheit immer ernstere Ausmaße annimmt, haben sich die Malteser bereits vor zehn Jahren dazu entschieden, in der Begleitung und Versorgung demenziell erkrankter Menschen neue Wege zu gehen: Die Wahl fiel auf den Palliativen Ansatz der von der schwedischen Königin Silvia gegründeten Stiftung „Silviahemmet“.



Zu den vier Prinzipien der Silviahemmet Philosophie zählen das Lernen von Betroffenen, offene Kommunikation, Sorge um die Angehörigen und das Einbinden aller Beteiligten im Sinne der Teamarbeit. Dementsprechend liegt der Fokus unter anderem auf verbaler und nonverbaler Kommunikation mit Erkrankten, Grundlagen der Gefühlserkennung, sowie der adäquaten Beobachtung von Erkrankten und Symptomkontrollen. Diese Prinzipien sowie die Überzeugung, dass die Würde des Menschen unantastbar ist, dienen den Maltesern noch heute als Grundlage ihrer Arbeit.

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Zum zehnjährigen Jubiläum belohnten die Schöpfer der Philosophie nun zahlreiche Silviahemmet Trainer für ihre jahrelange, engagierte Arbeit: Trainer aus ganz Deutschland waren zusammen mit dem offiziellen Delegaten des Malteser Ordens, Douglas Graf von Saurma-Jeltsch, zu einem feierlichen Empfang im Stadtschloss Stockholm geladen. Auch Anke Thiede (auf dem Foto 1.Reihe, 4. von links), Silviahemmet Trainerin der Malteser Eichstätt, hatte die große Ehre, in die schwedische Hauptstadt zu reisen. Die langjährige Mitarbeiterin der Malteser verbrachte dort eine unvergessliche Zeit – nicht zuletzt, weil sie in einem privaten Gespräch keine Geringere als Königin Silvia höchstpersönlich kennenlernen durfte.







Tag der offenen Tür am 11. Mai 2019

Tag der offenen Tür am 11. Mai 2019


 
Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt persönlich entdecken. 

(ir) Mit ihrem Tag der offenen Tür lädt die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) am Samstag, 11. Mai 2019, wieder Studieninteressierte dazu ein, sich im Gespräch mit Dozierenden und Studierenden persönlich von den mehrfach ausgezeichneten Studienbedingungen und einem Campus der kurzen Wege zu überzeugen. Die KU bietet ihren Gästen zwischen 10:00 Uhr und 16:00 Uhr an beiden Standorten in Eichstätt (Ostenstraße 26-28) und an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Ingolstadt (Auf der Schanz 49) ein vielfältiges Programm, das von Schnuppervorlesungen und einem Science Slam bis hin zu Workshops und Führungen reicht.

So kann man sich beispielsweise im Fernsehstudio des Journalistik-Studiengangs selbst vor der Kamera ausprobieren oder auf dem Eichstätter Campus über die Wetterstation der Geographie informieren. Zudem erklären Studierende, wie im hauseigenen Labor der KU Pollen analysiert werden oder sich das Alter von Bäumen bestimmen lässt. Auf dem Programm steht auch eine Führung zu den Bienenvölkern der KU im Garten des ehemaligen Kapuzinerklosters. In der Galerie der Universität (Marktplatz 18) werden Live Performances und eine Ausstellung geboten. Zudem besteht die Möglichkeit, an Workshops zu dreidimensionalem Gestalten und dem Arbeiten mit 3D-Druck teilzunehmen. Erkenntnisse über das menschliche Gehirn können die Besucherinnen und Besucher bei den Psychologen der KU sammeln, die Experimente in ihrem EEG-Labor anbieten. Die sportliche Seite der KU kann man beim Schnupperkurs „Weekend Fitness“ im Sportzentrum kennenlernen. Unter dem Motto „Samstags auf dem Forum Romanum“ bringen die Altertumswissenschaften die antike Redekunst ins Theatron der KU.



In zahlreichen Vorträgen und an Infoständen in Eichstätt und Ingolstadt stellen Dozierende und Studierende das Studienangebot der KU von A wie Anglistik bis W wie Wirtschaftswissenschaften vor. Zudem werden Schnuppervorlesungen aus dem vielfältigen Fächerspektrum geboten: Die Religionspädagogik etwa geht der Frage nach „Was Menschen für ,Gut‘ halten und warum man das hinterfragen sollte“, der Lehrstuhl Tourismus lädt ein zum Vortrag unter dem Titel „Tourismus an der Schnittstelle von Regionalisierung und Internationalität“. Die Geschichts- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät veranstaltet außerdem eine Podiumsdiskussion rund um das Thema Migration, mit dem sich Historiker, Politikwissenschaftler und Soziologen gleichermaßen beschäftigen. An der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Ingolstadt informiert eine Schnuppervorlesung über „Logistische Herausforderungen im Omni-Channel-Lebensmitteleinzelhandel“ sowie ein interaktiver Vortrag zum Thema „Innovation & Creativity – Why are some companies most successful?“. Dort werden Studierende auch über ihre Erfahrungen rund um Studium und Arbeit im Ausland informieren und mit den Gästen diskutieren.

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Neben der Zentralen Studienberatung wird auch die Karriereberatung der KU Studieninteressierten fächerübergreifend unter dem Titel „Und was wird man damit? (Neue) Berufsperspektiven für Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaft“ informieren. Über allgemeine Rundgänge und eine Stadtführung hinaus steht auch thematische Führung an: So bietet die Theologische Fakultät einen Rundgang durch das Collegium Orientale unter dem Titel „Fenster zum Orient – bildliche Theologie und Theologie des Bildes“ an. Einen kompakten Einblick in die Forschung ermöglicht darüber hinaus ein Science Slam, bei dem das Publikum nach den Kurzvorträgen den besten und unterhaltsamsten Beitrag wählen darf.

Daneben stellen sich verschiedene Einrichtungen der KU vor, wie etwa das International Office, das Sprachenzentrum sowie die Zentren Flucht und Migration, für Lehrerbildung, das Zentralinstitut für Lateinamerikastudien sowie das Zentrum für Ehe und Familie in der Gesellschaft. Auch verschiedene Studentenorganisationen der KU werden über ihre Arbeit informieren. Sowohl in Eichstätt als auch Ingolstadt werden sich die Besucher mit Snacks und frischgebackenen Kuchen stärken können.







Einsetzung der Eucharistie und Fußwaschung am Gründonnerstag

Einsetzung der Eucharistie und Fußwaschung am Gründonnerstag


 
Mit der Feier der Messe vom letzten Abendmahl hat für die Christen das „österliche Triduum“ begonnen. 

(ir) Zusammen mit der Karfreitagsliturgie und der Feier der Auferstehung bildet sie nicht nur eine Einheit, sondern auch den Höhepunkt des Kirchenjahres. Am Gründonnerstag erinnert die katholische Kirche an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern und feiert damit die Einsetzung der Eucharistie. Bei diesem Mahl am Vorabend der Kreuzigung teilte Jesus mit seinen Jüngern Brot und Wein. Mit der Geste der Fußwaschung zeigte der Sohn Gottes seine Bereitschaft, anderen zu dienen sowie seine Aufforderung, es ihm gleich zu tun in Werken der dienenden Nächstenliebe.



Bischof Gregor Maria Hanke hat in diesem Gottesdienst den symbolischen Dienst der Fußwaschung an zehn ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Klinikseelsorge, der Hospizarbeit und der Trauerbegleitung vorgenommen.

Das Foto zeigt Bischof Gregor Maria Hanke, der die symbolische Fußwaschung an zehn ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Klinikseelsorge, der Hospizarbeit und der Trauerbegleitung vollzieht.







Berauschende Frühlingspflanzen

Berauschende Frühlingspflanzen


 
Führung im Ingolstädter Anatomiegarten.

(ir) Am Mittwoch, 24. April 2019, um 16:00 Uhr bietet das Deutsche Medizinhistorische Museum wieder eine Expertenführung durch den Arzneipflanzengarten an. Diesmal stellt der Ingolstädter Apotheker Anton Brandl Arzneipflanzen vor, die im wahrsten Sinn des Wortes „berauschend schön“ sind.



Der April neigt sich dem Ende zu, der Frühling nimmt an Fahrt auf. Die Blüten von Küchenschelle, Nieswurz und Adonisröschen leuchten bunt in den Beeten des Arzneipflanzengartens, in denen sonst noch das Braun des Erdreichs dominiert. Dazwischen bilden die frühlingsfrischen Blätter von Bärlauch und Maiglöckchen sattgrüne Teppiche. Doch was das Auge erfreut, hat teilweise gefährliche Inhaltsstoffe. Vor dem Rundgang besteht die Möglichkeit, im Museumscafé „hortus medicus” eine kleine Erfrischung zu sich zu nehmen – „berauschend“ oder nicht, ganz nach Geschmack.

Treffpunkt ist am Brunnen. Die Führung dauert 60 Minuten und es ist eine Führungsgebühr von 2,50 Euro zu entrichten. Bitte vorab an der Museumskasse bezahlen.







Professor Stüwe reiste in die Staaten

Professor Stüwe reiste in die Staaten


 
Delegationsreise in die USA unterstreicht Forschungsbedarf zu Künstlicher Intelligenz.

(ir) Eine Delegationsreise unter Leitung des bayerischen Wissenschaftsministers Bernd Sibler hat die Vertreterinnen und Vertreter von 19 Hochschulen und Universitäten in die USA und nach Kanada geführt. An der sechstägigen Reise nahm auch Prof. Klaus Stüwe, Vizepräsident für Internationales und Profilbildung der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, teil. Stüwe nutzte die Gelegenheit unter anderem für einen Austausch mit Kristen Aguto, Vice President des „International Student Exchange Program“ ISEP. Als einzige Universität Bayerns ist die KU Mitglied dieses Netzwerks, das den Studierenden der Katholischen Universität die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes an über 130 US-Universitäten und Colleges bietet. Studentinnen und Studenten aus den USA können sich wiederum über ISEP an der KU einschreiben. Stüwe und Aguto besprachen bei ihrem Treffen die künftige Vertiefung der Zusammenarbeit und den Ausbau des Studierendenaustauschs.



Das Programm der 26. Ingolstädter Literaturtage:

Die Delegation besuchte in Washington unter anderem die Georgetown University und die George Washington University, in Atlanta die Georgia State University, das Georgia Institute of Technology und die Emory University. Daneben stand der Austausch mit verschiedenen Vertretern des Repräsentantenhauses auf dem Programm. In Montréal traf Wissenschaftsminister Sibler auf Pierre Fitzgibbon, Minister für Wirtschaft und Innovation, und Jean-François Roberge, Minister für Schul- und Hochschulbildung, zu einem Austausch über Kooperationen im Bildungs-, Wissenschafts- und Forschungsbereich.

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„An vielen der von uns besuchten Universitäten ist das Thema Künstliche Intelligenz von großer Bedeutung in der Forschung. Dabei wurde in persönlichen Austausch stets deutlich, dass die technologische Entwicklung auf diesem Gebiet einerseits schon große Fortschritte gemacht und große Potentiale hat. Andererseits wurde auch klar thematisiert, dass in der Forschung auch neu entstehende ethische Fragen und Konsequenzen für die Gesellschaft behandelt werden müssen“, berichtet Vizepräsident Stüwe. Dieser Entwicklung wolle die KU unter anderem auch durch die Beteiligung am kürzlich gegründeten Ingolstädter Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz Rechnung tragen. An diesem sei die Katholische Universität beteiligt, um eben gerade solche Fragestellungen zu ergründen – sei es hinsichtlich der Auswirkungen von KI-Technologie auf die Gesamtgesellschaft oder ihrer Potenziale auch für die Geisteswissenschaften. Auch Wissenschaftsminister Sibler betonte zum Abschluss der Reise, dass das Interesse an einer Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung aus Bayern „jenseits des großen Teichs“ groß gewesen sei. „Der Austausch über aktuelle Forschungsthemen wie Künstliche Intelligenz oder Digitalisierung hat gezeigt, dass unsere Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften auch bei Zukunftsthemen international mitspielen“, so Sibler.

Das Foto zeigt die 19 Hochschulvertreter aus ganz Bayern, die bei einer Delegationsreise mit Wissenschaftsminister Bernd Sibler Kooperationsmöglichkeiten in den USA und Kanada ausloteten. Zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die hier vor dem Georgia Institute of Technology zu sehen sind, gehörte auch KU-Vizepräsident Prof. Klaus Stüwe (4. von rechts).







Beste Absolventen aus dem Landkreis ausgezeichnet

Beste Absolventen aus dem Landkreis ausgezeichnet


 
Die IHK und die Bayerische Staatsregierung verleihen den Meisterpreis.

(ir) Elf Absolventen aus dem Landkreis haben in einer Feierstunde der IHK für München und Oberbayern den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung erhalten. Daniela Ablaßmeier, Dominik Alberter, Andrea Katharina Bittl, Christiane Hiemer, Stefanie Kaltenecker, Matthias Klier, Andreas Kürzinger, Sebastian Muck, Ramona Pollinger, Pascal Zimdahl und Eva-Maria Zöpfl gehören mit ihren hervorragenden Prüfungsleistungen zur Gruppe der 260 oberbayerischen Spitzenabsolventen in 62 IHK-Fortbildungsprüfungen. Insgesamt schlossen in Oberbayern 3.374 Teilnehmer im abgelaufenen Prüfungsjahr ihre Fortbildungen als Meister, Fachwirte, Fachkaufleute oder Betriebswirte erfolgreich ab.

IHK-Vizepräsidentin Kathrin Wickenhäuser-Egger und Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) gratulierten allen Absolventen zu ihrem Erfolg. „Mit Ihrer Fachkompetenz und Ihrer Praxiserfahrung stehen Ihnen in den Unternehmen alle Türen offen“, betonte Wickenhäuser-Egger. „Ihre erworbenen Qualifikationen sind am Arbeits-markt in den Zeiten des Fachkräftemangels sehr gefragt“, so die IHK-Vizepräsidentin weiter. Wirtschaftsminister Aiwanger betonte: „Die heutigen Absolventen haben den Wert der beruflichen Bildung erkannt. In der Wirtschaft und der Gesellschaft sehe ich aber noch Nachholbedarf. Durch Kampagnen wie ‚Ausbildung macht Elternstolz‘ oder mit Hilfe der ‚AusbildungsScouts‘ wollen wir die Bedeutung der beruflichen Ausbildung wieder in den Köpfen verankern.“ Die IHK-Vizepräsidentin und der Wirtschaftsminister dankten auch den rund 1.700 ehrenamtlichen Fortbildungs-Prüfern der IHK für München und Oberbayern für ihr Engagement.



Das Programm der 26. Ingolstädter Literaturtage:

Die größte Gruppe unter den IHK-Fortbildungsabsolventen sind heuer die Geprüften Wirtschaftsfachwirte, gefolgt von den Handelsfachwirten, Industriemeistern Metall, Betriebswirten sowie Personalfachkaufleuten. Die Bayerische Staatsregierung fördert die Aufstiegsqualifizierung seit September 2013 mit dem Meisterbonus. Dieser wurde zum 1. Januar 2018 auf 1.500 Euro erhöht. 2018 hat die IHK in Oberbayern vier Millionen Euro an Meisterboni ausgezahlt, ein Plus von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die beruflichen Aussichten für Fortbildungsabsolventen sind laut einer IHK-Studie hervorragend. Danach fehlen bereits heute 260.000 Fachkräfte in Bayern. Gesucht werden in erster Linie keine Akademiker, sondern zu fast 80 Prozent beruflich qualifizierte Mitarbeiter.

Das Foto zeigt Thomas Kürn, Bereichsleiter Berufsbildung bei der IHK für München und Oberbayern und Staatsminister Hubert Aiwanger, die dem Köschinger Andreas Kürzinger, Absolvent aus dem Landkreis mit der besten Note, zum Abschluss als Geprüfter Industriemeister Luftfahrttechnik, gratulierten.

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Ebenfalls geehrt wurden aus dem Landkreis Eichstätt:
• Daniela Ablaßmeier aus Titting, Geprüfte Bilanzbuchhalterin
• Dominik Alberter aus Adelschlag, Geprüfter Technischer Betriebswirt
• Andrea Katharina Bittl aus Adelschlag, Geprüfte Fachwirtin für Büro- und Projektorganisation
• Christiane Hiemer aus Walting, Geprüfte Bilanzbuchhalterin
• Stefanie Kaltenecker aus Pförring, Geprüfte Bilanzbuchhalterin
• Matthias Klier aus Kösching, Geprüfter Industriemeister Luftfahrttechnik
• Sebastian Muck aus Gaimersheim, Geprüfter Bankfachwirt
• Ramona Pollinger aus Großmehring, Geprüfte Technische Fachwirti
• Pascal Zimdahl aus Großmehring, Geprüfter Industriemeister Buchbinderei
• Eva-Maria Zöpfl aus Gaimersheim, Geprüfte Bilanzbuchhalterin