Pfarrer verabschiedet
Pfarrer verabschiedet



Der Haunstädter Pfarrer wechselt nach Heilsbronn.

(ir) Eine symbolische Torte bekam Pfarrer Mieczyslaw Bobras von den Kindergartenkindern beim Pfarr- und Kindergartenfest der Pfarrei St. Peter / St. Willibald in Oberhaunstadt zum Abschied.



Bobras verlässt die Pfarrei demnächst und wird zum 1.September 2022 Pfarrkurat im fränkischem Pfarrverband Heilsbronn. Der Pfarrgemeinderat hatte Pfarrer Bobras vor dem Pfarrfest in einer feierlichen Messe verabschiedet.






Ehrenamt macht Schule
Ehrenamt macht Schule



Fünf engagierte Mädchen erhalten Ehrenamtszeugnisse.

(ir) Bei bestem Sommerwetter erhielten kürzlich im Wake & Groove Cablepark in Geisenfeld fünf Mädchen ihre Ehrenamtszeugnisse. Sie haben sich erfolgreich an dem Projekt „Ehrenamt macht Schule“ des Koordinierungszentrums Bürgerschaftliches Engagement (kurz KOBE) am Landratsamt Pfaffenhofen beteiligt und sich ein Schuljahr lang ehrenamtlich in einem Verein oder einer Einrichtung für das Gemeinwohl eingesetzt.



Eingebunden in das Projekt waren auch das Staatliche Schulamt, die Schulleitungen und Lehrkräfte der Staatlichen Realschule Geisenfeld und der Mittelschule Vohburg.



Zusammen mit den Verantwortlichen aus den Einsatzstellen, den stellvertretenden Bürgermeistern der Stadt Geisenfeld und Vohburg sowie den Eltern feierten die Mädchen ihr erfolgreiches Ehrenamtsjahr. Sie waren bei der Feuerwehr, der Pfarrei, dem Tierschutzverein Pfaffenhofen und einer Kaninchenauffangstation ehrenamtlich aktiv und haben sich so in ihrer Freizeit freiwillig für Mensch und Tier eingesetzt.



Landrat Albert Gürtner, der die Ehrenamtszeugnisse verlieh, freute sich sehr, dass das Landkreisprojekt wieder angeboten werden und sich Jugendliche ehrenamtlich engagieren konnten. „Aufgrund der Corona-Pandemie war es nicht einfach, sich ehrenamtlich zu engagieren – umso mehr habt ihr Euch für Euren Einsatz ganz besonderen Respekt und Wertschätzung verdient“, so der Landrat.



„Alles Große in unserer Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er tun muss – so lautet ein Sprichwort von Hermann Gmeiner, dem Vater der SOS-Kinderdörfer und Ihr habt in Eurem Ehrenamtsjahr mehr getan, als Ihr hättet tun müssen und habt so einen sehr wertvollen Beitrag für unser soziales Miteinander geleistet. Ich danke Euch sehr für Euer Engagement und Eure Unterstützung und hoffe, dass Euch Eure jeweilige Tätigkeit auch Spaß gemacht hat“, so der Landrat weiter.



Uschi Schlosser vom Koordinierungszentrum betreut das Projekt „Ehrenamt macht Schule“ bereits seit fünf Jahren. „Ich freue mich sehr, dass sich nach einem Jahr Pause wieder Jugendliche gefunden haben, die sich das ganze Schuljahr lang mit vollem Eifer an dem Ehrenamtsprojekt beteiligt haben“, so Uschi Schlosser. Besonders stolz macht sie, dass alle Absolventinnen sich auch weiterhin ehrenamtlich engagieren werden. Und so will sie das Projekt im neuen Schuljahr unbedingt fortführen und freut sich schon darauf, die Jugendlichen wieder durch ihr Ehrenamtsjahr begleiten zu dürfen.



Musikalisch wurde die Feier von Michael Herrmann und dem Sänger Lukas Scheider vom Musikinstitut „intakt“ umrahmt.

Das Foto zeigt Landrat Albert Gürtner (links) zusammen mit den fünf Absolventinnen (von links) Sarah Trübswetter, Anna Klose, Magdalena Prummer, Lena Khauer und Carina Wiesner, den Vertretern der Einsatzstellen und der Projektleiterin Uschi Schlosser (rechts).






Ingolstädter Hauptbahnhof evakuiert
Ingolstädter Hauptbahnhof evakuiert



Zu einem Brandgeruch im Bahnhofsgebäude am Ingolstädter Hauptbahnhof wurde die Feuerwehr am frühen Dienstagnachmittag alarmiert. 

(ir) Als die Floriansjünger gegen 13:40 Uhr am Hauptbahnhof eintrafen, waren bereits alle Personen von Bahnhofsmitarbeitern ins Freie gebracht worden. „Ein Brand konnte nach kurzer Zeit ausgeschlossen werden“, so ein Sprecher der Ingolstädter Berufsfeuerwehr.



Ursache für die kurzfristige Geruchsbelästigung waren Reparaturarbeiten in einem nahegelegenen Trafohaus der Stadtwerke. Dabei kam es vermutlich zu Spannungsspitzen, welche zahlreiche Leuchten, Sicherungsautomaten und Netzwerkkomponenten beschädigten.



„Den Fehler zu beheben, wird noch einige Stunden Zeit in Anspruch nehmen“, hieß es am Dienstagnachmittag von einem Feuerwehrsprecher. Und er ergänzte: „Die Verkaufsgeschäfte im Bahnhofsgebäude sowie die Servicestelle der Bahn sind momentan nicht in Betrieb.“



Der Zugverkehr war laut dem Notfallmanager der Deutschen Bahn nicht betroffen. Im Einsatz waren neben den Kräften der Ingolstädter Berufsfeuerwehr auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Haunwöhr und Hundszell.






Scheckübergabe beim Sommerfest und Charity-Event der FunArena
Scheckübergabe beim Sommerfest und Charity-Event der FunArena



Die FunArena Ingolstadt trat vor wenigen Wochen an den Schanzer Kindl e.V. mit einer Einladung zu einem Sommerfest heran.

(ir) Ziel dieses Charity-Events war, zwei soziale, gemeinnützige Einrichtungen in Ingolstadt jeweils hälftig durch den erwirtschafteten Erlös zu unterstützen. Neben dem Schanzer Kindl e.V. war als zweiter Spendenempfänger die Streetbunnycrew Ingolstadt-Neuburg-Eichstätt geladen.



Am Sonntag startete das Event bereits um 10:00 Uhr und sollte bis 18:00 Uhr gehen. Im Vordergrund dieser Veranstaltung stand die Unterhaltung von Kindern und Familien. Dazu war viel geboten: neben einem kleinen Biergarten mit Sonnensegel gab es ein Tigerenten-Bullriding von der AOK, ein Glücksrad, eine kleine Schießbude, einen Informationsstand für professionelle RennKartfahrer, ein Bobbycar-Racing sowie einen Dreirad-Racing-Parcours für Kinder und Erwachsene.



Für das leibliche Wohl sorgte ein Getränkeausschank sowie ein Grill der Streetbunnycrew, der von zwei neuen Mitgliedern betrieben wurde. Für interessierte Besucher war je ein Infostand der Streetbunnycrew sowie des Schanzer Kindl e.V. aufgebaut. Dort konnten sich die Besucher über die gemeinnützige Arbeit informieren. Dieses Angebot wurde gut angenommen, auch wenn die Temperaturen an diesem Tag an die 30 Grad die Besucher eher an die Badeseen oder in die Freibäder zog.



Während die rosa Hasen der Streetbunnys mit rund zehn Personen in ihren Kostümen für den guten Zweck schwitzten, hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FunArena mit der Versorgung der durstigen Gäste alle Hände voll zu tun. Der reguläre Betrieb lief an diesem Tag auch weiterhin. In teils klimatisierter Umgebung konnten die Besucher anspruchsvolle Rätsel in den Escape Rooms lösen sowie Go-Kart/Rennkart fahren und sich gegenseitig im Lasertag markieren oder eine der anderen vielfältigen Angebote nutzen.



Neben der musikalischen Untermalung wurde das Programm durch ein Maskottchen-Schaulaufen der „Maskottchen byThies“ abgerundet, was gerade bei den Kindern einen sehr großen Anklang fand. Zahlreiche Fotos mit den Maskottchen halten einen wundervollen Tag in bester Erinnerung. Nach einem heißen und langem Tag, an dem die komplette Belegschaft der FunArena ehrenamtlich für den guten Zweck arbeitete, wurde zu aller Überraschung eine Spendensumme von 2.600 Euro erwirtschaftet, die zu gleichen Teilen an die beiden Vereine, der Streetbunnycrew und dem Schanzer Kindl e.V., ausgehändigt wurde. Die Gelder fließen jeweils in aktuelle Projekte zur Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen in und um Ingolstadt.






„Investitionen fallen auf fruchtbaren Boden“
„Investitionen fallen auf fruchtbaren Boden“



Eröffnungsfeier für neue IT-Infrastruktur der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

(upd) Sicherheit, Stabilität, Wirtschaftlichkeit und Effizienz – diese Ziele hat die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) mit einer grundlegenden Neuausrichtung ihrer IT-Infrastruktur an beiden Standorten der KU verfolgt. Die Inbetriebnahme der neuen Serverräume wurde nun mit einer Eröffnungsfeier begangen, die zugleich Anlass für ein Symposium mit hochkarätigen Sprecherinnen und Sprechern zu aktuellen Herausforderungen von IT im Hochschulbereich war.



Zu diesem konnte der Leiter des Universitätsrechenzentrums, Dr. Nils Blümer, nicht nur bayerische Fachkolleginnen und -kollegen begrüßen, denen unter anderem ein Keynote-Vortrag von Oliver Janoschka, Geschäftsstellenleiter des Hochschulforums Digitalisierung beim Stifterverband, geboten wurde. Den Schlüssel zu den neuen Server-Räumen übergab symbolisch Dr. Rolf-Dieter Jungk, Amtschef im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.



In seinem Grußwort betonte Jungk, dass die Digitalisierung der Hochschulen dem Ministerium ein wichtiges Anliegen sei. Von den rund zwei Millionen Euro an Kosten für das Großprojekt an der KU übernimmt der Freistaat knapp 1,7 Millionen Euro, die weiteren Mittel der kirchliche Träger der KU. „Eine entsprechende Ausstattung ist ein Wettbewerbsfaktor für alle Hochschulen. Die beste IT zeichnet sich dadurch aus, dass man sie nicht bemerkt. Die KU ist am Puls der Zeit und nimmt mit ihrem christlichen Leitbild und ihrem hohen wissenschaftlichen Anspruch die Herausforderungen von heute und morgen an.



Gerade in diesen Zeiten sind wir sehr froh, dass sie unsere bayerische Hochschullandschaft bereichert. Der Freistaat bleibt ihr verlässlicher Partner“, so Jungk. Mit der Gründung des Mathematischen Instituts für Maschinelles Lernen und Data Science (MIDS) sowie dem Studiengang für Data Science sei Digitalisierung an der KU nicht mehr nur ein Zukunftsthema, sondern auch ein bedeutender neuer Schwerpunkt. „Ihre Erfolge zeigen eindrucksvoll: Unsere Investitionen fallen hier auf fruchtbaren Boden!“



Prof. Dr. Jens Hogreve, Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs sowie verantwortlich für Fragen der IT im Präsidium der KU, skizzierte in seiner Ansprache, dass nicht nur die technische Notwendigkeit das Großprojekt erforderlich gemacht habe, sondern auch die inhaltliche Ausrichtung der KU. Diese habe sich binnen kurzer Zeit von einer insbesondere geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Universität hin „zu einem kleinen digitalen Player“ entwickelt.



Unter dem Leitbild „Eine am Menschen orientierte digitale Gesellschaft“ wolle die KU in diesem Themenfeld ein komplementäres Profil anbieten, das darüber hinaus Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Engagement miteinander verbinde. Die neuen Rechnerkapazitäten seien auch Grundlage dafür, die Kompetenzen im Bereich KI weiter auszubauen – etwa über die Forschung am MIDS.



Rechenzentrumsleiter Dr. Nils Blümer und Stefan Wenzel, Leiter Bau- und Technisches Gebäudemanagement, ließen die Genese des Großprojektes Revue passieren, das parallel in Eichstätt und Ingolstadt zu bewerkstelligen war. Bereits seit 2017 waren verschiedene Optionen durchgespielt worden, um Brand- und Einbruchschutz sowie Effizienz, Leistungsfähigkeit und Ausfallsicherheit der IT langfristig zu gewährleisten.



Die Entscheidung fiel dann für ein Konzept der sogenannten Georedundanz: Anstatt einen großen Serverraum neu zu bauen oder anzumieten, der beide Standorte versorgt, wird die Technik räumlich auf Eichstätt und Ingolstadt verteilt. Dank schneller Datenverbindung ist sie jedoch so miteinander verknüpft, dass sie ein System bildet. Zudem wird diese Konstellation nach Ausbau entsprechender Netzwerke mittelfristig die Betriebssicherheit erhöhen: Fallen die Server an einem Standort aus, können die wesentlichen Systeme vom anderen Standort übernommen werden.



Mit der Entscheidung für einen Umbau im denkmalgeschützten Bestand galt es, die erforderliche Technik auf begrenztem Raum unterzubringen. Dafür verlegte man den bisherigen EDV-Raum am Standort Eichstätt aus dem Erdgeschoss der ehemaligen Orangerie in den Keller des Gebäudes. Während zuvor der Raum gekühlt wurde, in dem sich die Server befanden, sind es nun nur noch die sogenannten IT-Safes – einbruchsichere und wasserdichte Systemschränke – die gezielt klimatisiert werden.



Dies sorgt zusammen mit neuer Serverarchitektur für mehr Energieeffizienz. Am Standort Ingolstadt wurde der Serverraum ausgebaut und modernisiert. Dort erfolgt die Klimatisierung wiederum über die Trennung von „Kaltgang“ und „Warmgang“: Durch die physische Trennung der Kühlluft von der warmen Abluft lässt sich so ebenfalls die Effizienz der Kühlung wesentlich erhöhen.



Speziell der kleine Grundriss der Räume für die Netzwerktechnik, Kühlung, Brandschutz und Batterie-Notstromversorgung am Standort Eichstätt waren eine Herausforderung für die Planung und die Koordinierung von mehr als 30 Firmen. Zum Jahreswechsel erfolgte dann die Umstellung der IT-Infrastruktur auf die neue Technik.



Nach den Serverräumen werden nun noch die Datennetze der Universität erneuert. Das Ziel ist eine flächendeckende Gigabit-Anbindung für alle Arbeitsplätze sowie eine schnelle Direktverbindung Eichstätt-Ingolstadt. Das Projekt beinhaltet außerdem die Beschaffung einer so genannten Next-Generation-Firewall sowie neuer Sicherheitstechnik zum Schutz der IT vor Angriffen, Datenverlust und Betriebsunterbrechungen.






Schulklasse im Backhaus

Schulklasse im Backhaus



Wie entstehen die Brezen, Semmeln und das Brot?

(hs) Darüber informierten sich die Buben und Mädchen der Klasse 4a der Grundschule Gerolfing bei einer Betriebsbesichtigung beim Backhaus Hackner im Gewerbegebiet Gaimersheim.






Wasserversorgung bei Stromausfall gesichert
Wasserversorgung bei Stromausfall gesichert



Die Kommunalbetriebe haben alle Wasserwerke mit Notstromaggregaten ausgestattet.

(ir) Seit Ende Juni 2022 sind nun alle Wasserwerke in Ingolstadt mit einem Notstromaggregat ausgestattet. Damit können die Kommunalbetriebe ihre Wasserwerke auch im Notfall betreiben. Selbst bei einem großflächigen Stromausfall von mehreren Tagen ist die Wasserversorgung für Ingolstadt und die angeschlossenen Gemeinden gesichert.



„Wasserwerke sind Teil der kritischen Infrastruktur und müssen jederzeit funktionieren, auch im Notfall. Daher freut es mich besonders, dass wir hier eine weitere Sicherheitsmaßnahme umsetzen konnten und Ingolstadt und die Umlandgemeinden auch im Notfall zuverlässig versorgen können“, so Thomas Schwaiger, Vorstand der Ingolstädter Kommunalbetriebe.



Als letztes der vier Wasserwerke konnten die Kommunalbetriebe nun auch das Wasserwerk IV im Gerolfinger Eichenwald mit einem neuen Notstromaggregat ausstatten. Im Rahmen des Projektes zur Versorgungssicherheit kritischer Infrastruktur wurde das Gerät vom Landesamt für Umwelt mit 230.000 Euro gefördert, bei Gesamtprojektkosten von etwas über einer Millionen Euro. Bisher konnte das Wasserwerk IV bei Stromausfall nur über ein mobiles Aggregat versorgt werden, welches erst zum Wasserwerk gebracht werden musste.



„Das neue, stationären Notstromaggregat verschafft uns einen entscheidenden Zeitvorteil für eine unterbrechungsfreie Wasserversorgung“, so Schwaiger weiter. Das Aggregat springt automatisch bei Stromausfall an und kann ohne Nachtanken 36 Stunden unter Volllast laufen. Das im Wasserwerk gespeicherte Trinkwasser kann somit sofort und ohne Unterbrechung genutzt werden.



Zwei der insgesamt vier Wasserwerke in Ingolstadt sind seit Beginn mit einem dieselbetriebenen Notstromaggregat ausgestattet. Diese Aggregate ließen die Kommunalbetriebe in der Steuerungstechnik modernisieren beziehungsweise tauschten das vorhandene gegen ein komplett neues Notstromaggregat aus. Das Wasserwerk III erhielt 2021 ein neues Aggregat, welches ebenfalls zu 50 Prozent über Fördermittel des Landesamtes für Umwelt finanziert wurde.



Die Ableitung des Abwassers bei Stromausfall sichern in Ingolstadt fünf mit Notstromaggregaten ausgestattete Abwasserpumpwerke.






Kinderprogramm im Stadtmuseum
Kinderprogramm im Stadtmuseum



Diesmal: Die Festung in Ingolstadt – Wer gab denn hier den Ton an?

(ir) Am Samstag, 9. Juli 2022 um 10:15 Uhr lädt das Ingolstädter Stadtmuseum zum Kinderprogramm „Soldaten in Ingolstadt“ ein.



Viele Soldaten lebten einst in der sicheren Landesfestung Ingolstadt. Damit den Soldaten die langen Fußmärsche leichter fielen, hat Adolf Scherzer hier in der Stadt einen Marsch komponiert. Bis heute ist diese Melodie in Bayern beliebt. Die Kinder erfahren heute alles über die Festung Ingolstadt und den „Bayerischen Defiliermarsch“.



Karten können an der Kasse des Stadtmuseums von Dienstag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr erworben werden. Bitte halten Sie sich an die Hygieneschutzbestimmungen des Hauses. Informationen erteilt die Museumskasse unter der Telefonnummer (08 41) 3 05-18 85.



Achtung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Alter: 6 bis12 Jahre
Preis: 4 Euro für Kinder



Stadtmuseum im Kavalier Hepp
Auf der Schanz 45
85049 Ingolstadt






Bündnis unterstützt Kampagne „Hand aufs Herz – Aktiv gegen Herzinfarkt“
Bündnis unterstützt Kampagne „Hand aufs Herz – Aktiv gegen Herzinfarkt“



Info-Walking-Tour am Baggersee zur Herzinfarktprävention am Freitag, 15. Juli 2022.

(ir) Jährlich gibt es in Bayern über 30.000 Krankenhausfälle aufgrund eines Herzinfarkts, rund 6.500 Menschen starben im Jahr 2020 unmittelbar daran. Damit zählt der Herzinfarkt zu den häufigsten Todesursachen in Bayern und ist zugleich Ursache für schwerwiegende Folgeerkrankungen des Herzens.



Mit der diesjährigen Schwerpunktkampagne „Hand aufs Herz“ des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege soll daher die Prävention von Herzinfarkten in den Vordergrund gestellt werden.



An der Kampagne beteiligen sich auf Initiative der Geschäftsstelle der Gesundheitsregionplus am Gesundheitsamt und unterstützt durch die Gleichstellungsstelle auch das Klinikum Ingolstadt, die BRK Kreis-Wasserwacht Ingolstadt und der MTV Ingolstadt e.V. mit dem Angebot einer Info-Walking-Tour um den Baggersee Ingolstadt. Dabei wandern Interessierte in Kleingruppen um den See und erhalten an verschiedenen Stationen Informationen und Praxistipps zum Thema Herzgesundheit.



Herzinfarkte haben meist eine Vorgeschichte durch Risikokrankheiten, wie etwa Bluthochdruck, denen mit ausreichend Bewegung, gesunder Ernährung, wenig belastenden Stress und Nichtrauchen, vorgebeugt werden kann. Ein herzgesunder Lebensstil kann daher das persönliche Herzinfarktrisiko senken.



Über die wichtigsten Risikofaktoren für einen Herzinfarkt und darüber, wie man diese vermeidet sowie an welchen Anzeichen ein Herzinfarkt zu erkennen ist und wie im Ernstfall schnell und richtig reagiert werden kann, informieren Prof. Dr. Karlheinz Seidl, Direktor der Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin, und weitere Kardiologen am Klinikum Ingolstadt, die Teilnehmenden an der Info-Tour an mehreren Stationen um den See. Sie stehen dabei auch für Fragen rund um das Thema Herz zur Verfügung.



An den weiteren Stationen werden durch die Kreis-Wasserwacht Ingolstadt Übungen zu lebensrettenden Sofortmaßnahmen und ein Vitalwertecheck angeboten sowie Bewegungsübungen und Herzsport vom MTV Ingolstadt vorgestellt. Zudem stehen umfassende Informationsmaterialien, etwa durch die ehrenamtliche Beauftragte der Deutschen Herzstiftung e.V., zur Verfügung. Treffpunkt ist am Freitag, 15. Juli 2022 um 16:00 Uhr am Fischerhaus.



Wichtig zu wissen – Informationen von Klinikdirektor Prof. Seidl zum Herzinfarkt:

Wie erkenne ich einen Herzinfarkt und wie verhalte ich mich richtig?
„Anhaltender Druck auf der Brust sollte immer als Warnzeichen für einen Herzinfarkt betrachtet werden. Suchen Sie dann sehr schnell einen Arzt oder eine Klinik auf. Dort kann der Infarkt mittels EKG und Labor diagnostiziert werden. Bei Frauen sind übrigens uncharakteristische Beschwerden häufiger als bei Männern wie Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit und Erbrechen, Atemnot und Erschöpfung.



Im Klinikum haben wir eigens für solche Fälle rund um die Uhr eine Brustschmerzstation, zertifiziert von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie. Dies ist deshalb so wichtig, da jede Minute zählt. Je früher ein Infarkt behandelt wird, umso geringer ist der Schaden am Herzen. Bei einem Herzinfarkt muss das verschlossene Gefäß so schnell wie möglich wieder geöffnet werden. Dafür haben wir eines der modernsten Herzkatheterlabore in Bayern.“



Was kann ich für meine Herzgesundheit tun?
„Das ist relativ einfach: viel bewegen, sich bewusst ernähren (cholesterinarm, mediterrane Kost, viel Gemüse, wenig Fleisch) und vor allem nicht rauchen. Natürlich gibt es auch andere Risikofaktoren, die erkannt und behandelt werden müssen.



Bewegung hat viele positive Seiten: Sie stärkt das Immunsystem und die Muskulatur, baut Stress ab und schützt vor Herz-Kreislauferkrankungen. Mittlerweile ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Bewegung auch die häufigste Rhythmusstörung des Herzens, das Vorhofflimmern, positiv beeinflusst. Ein positiver Lebensstil hilft mindestens genauso gut gegen alle Risikofaktoren wie Medikamente. Oft muss beides jedoch kombiniert werden.“






Weniger Parkplätze in Ingolstadt

Weniger Parkplätze in Ingolstadt



Versuchsweise Aufhebung der Kurzparkzone in der Friedhofstraße.

(ir) Auf der Südseite der Ingolstädter Friedhofstraße werden die Kurzparkplätze bis Ende Oktober 2022 probeweise aufgehoben. Dadurch entsteht für den Radverkehr mehr Bewegungsraum, so der Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement und Geoinformation, Ulrich Schäpe.



Die Maßnahme erfolgt aufgrund Anregungen von Radfahrenden, sowie dem zuständigen Bezirksausschuss. Die während der Versuchsphase gewonnenen Erkenntnisse, werden in die Entscheidung über die weitere Verkehrssituation in der Friedhofstraße mit einfließen.