Schwerbehinderter (60) fand spätes Berufsglück

Schwerbehinderter (60) fand spätes Berufsglück


 
Ein Beispiel zeigt: „Es muss nicht immer der gerade Weg sein!“

(ir) Es ist eine dieser Geschichten, die wahrlich nur das Leben schreiben kann. Beinahe 35 Jahre war Hans-Peter Schlecht auf dem Bau beschäftigt. Einer, der sein Handwerk von der Pike auf gelernt hat, der sich hochgearbeitet hat vom Maurerlehrling und -geselle, über den Maurermeister bis hin zum Polier und Bauleiter. Einer, der selbst den Brückenbau beherrscht und der vor allem die jüngeren Kollegen und den Nachwuchs an seinem immensen Erfahrungsschatz und seinem Wissen teilhaben lässt. Der Weg schien vorgezeichnet: Noch einige Jahre Bauleiter bei einem Ingolstädter Unternehmen und dann nahtloser Übergang in den verdienten Ruhestand.

Doch es kam ganz anders: Im zweiten Quartal des Jahres 2017 stellte man bei dem sympathischen Eichstätter eine niederschmetternde Diagnose: Gehirntumor. Was folgte, war eine schwere Zeit zwischen Hoffen und Bangen. Operation, Chemotherapie - zwei Jahre lang kämpfte der heute 60-Jährige gegen die Erkrankung – mit bleibenden Folgen für seine berufliche Tätigkeit. Der Verlust des räumlichen Sehens hat für Hans-Peter Schlecht ein eingeschränktes Sehfeld zur Folge, was nicht nur ein absolutes Fahrverbot – auch auf dem Fahrrad – nach sich zog, sondern ihm auch die Ausübung seiner geliebten Bauleitertätigkeit unmöglich machte. „Es wäre viel zu gefährlich, beispielsweise auf ein Gerüst zu steigen oder eine ungesicherte Treppe zu nutzen“, erklärt er. Da ihn auch sein bisheriger Arbeitgeber nicht weiter beschäftigte, stand Schlecht von heute auf morgen vor einem weiteren Problem.



Doch der Silberstreif am Horizont tat sich praktisch vor der Haustür auf. „Man kennt sich in Eichstätt und man kennt sich am Bau“, erklären Markus und Andreas Meier, beide Gesellschafter der ortsansässigen Unternehmensgruppe Martin Meier GmbH, unisono. Nachdem sie vom Schicksal Schlechts erfahren hatten, suchten die beiden das Gespräch mit dem Baufachmann, um auszuloten, welche Möglichkeiten für einen Einsatz im Unternehmen möglich wären: „Es muss nicht immer der gerade Weg sein, um sowohl für den Arbeitsuchenden als auch für den Arbeitgeber eine gute Lösung für beide Seiten zu finden“, weiß Andreas Meier. Denn schnell kristallisierte sich bei den Gesprächen heraus, dass ein Einsatz auf der Baustelle nicht mehr möglich sein würde. „Wir haben uns dann zusammengesetzt, um nach Lösungen zu suchen, ihm eine adäquate und seinen Erwartungen entsprechende Tätigkeit zu bieten und andererseits die Kenntnisse, die Kompetenz und die Fähigkeiten, die Hans-Peter mitbringt, nicht zu verlieren.“

Nach einigen Umstrukturierungen und Änderungen in den Arbeitsabläufen, entstand ein völlig neuer Arbeitsplatz im Unternehmen: „Wichtig war es, dass alle Beteiligten zu einer guten Lösung gelangen wollten, dies ist gelungen“, ergänzt Andreas Meier. Nach einer zweiwöchigen, von der Agentur für Arbeit Eichstätt unterstützten, Probearbeit war klar: es funktioniert. Seit Mitte Juli ist Hans-Peter Schlecht an seinem Schreibtisch im Bauzentrum Meier an der Weißenburger Straße zuständig für die Vor- und Nachbereitung von Projekten sowie für die Kalkulation und Abrechnung. Arbeiten, welche von den anderen im Unternehmen beschäftigten Bauleitern abgegeben wurden. „Ich bin sehr froh, hier die Chance bekommen zu haben, mich nochmals in einer unbefristeten Vollzeitbeschäftigung einzubringen“, freut sich der „Neue“.

Anzeige


„Am richtigen und passenden Arbeitsplatz kann jeder die volle Leistung bringen, da spielt das Handicap keine Rolle. Das Beispiel Meier/Schlecht zeigt auf beeindruckende Weise, was möglich ist, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen und zu einer guten Lösung kommen wollen“, erklärt Peter Kundinger, Pressesprecher der Agentur für Arbeit, bei einem Besuch vor Ort.







Wer möchte noch BWL studieren?

Wer möchte noch BWL studieren?


 
Die Einschreibefrist für Betriebswirtschaftslehre wurde verlängert.

(upd) Wer die Einschreibefrist für den Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Ingolstadt (WFI) der Katholischen Universität verpasst hat, bekommt nun eine zweite Chance: Eine Einschreibung für einige freie Plätze ist weiterhin möglich.



Die WFI vermittelt Studierenden in den ersten drei Semestern Basiswissen in Betriebswirtschaftslehre. Hierbei werden die Themenbereiche Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Recht, quantitative Methoden sowie Wirtschafts- und Unternehmensethik abgedeckt. Einzelne Fachgebiete können Studierende mit der Spezialisierung ab dem vierten Semester vertiefen. Dabei stehen fünf Major zur Auswahl: Wirtschaft & Psychologie, Management & Marketing, Financial Management, Business & Economics sowie Supply Chain & Information Management. Im Wahlbereich können sich die Studierenden für eine weitere Spezialisierung (Minor) entscheiden oder ihre Kurse frei wählen.

Anzeige


Das BWL Studium an der WFI ist ein international ausgerichteter Studiengang. Studierende haben die Möglichkeit bis zu zwei Semester im Ausland zu verbringen und so wertvolle Erfahrungen in einem internationalen Umfeld sammeln.







Ingolstadts politische Schwergewichte überqueren Alpen

Ingolstadts politische Schwergewichte überqueren Alpen


 
Ein Radlteam aus Ingolstadt meisterte erfolgreich die Alpenüberquerung.

(ir) Die Via Claudia Augusta war eine der wichtigsten Römerstraßen, die Norditalien mit dem süddeutschen Raum verbanden. Sie bot damit schon in der Antike eine Möglichkeit zur Alpenüberquerung. Mit deutlich weniger logistischem Aufwand als 218 v. Chr. Hannibal mit seinen Elefanten, überquerten kürzlich wieder die politischen Schwergewichte Ingolstadts mit dem Mountainbike die Alpen. Das Radlteam um Oberbürgermeister Christian Lösel bestand aus Bürgermeister Albert Wittmann, FW-Fraktionsvorsitzendem Peter Springl, Erich Fuchs (Ehemann von Stadträtin Fuchs) und Maurizio Grandesso (Tour-Scout), eskortiert von Paul Lindemann im Begleitfahrzeug mit jeweils einem Ladegerät fürs E-Bike an Bord. Mit viel Ausdauer und Sportsgeist meisterten die Teilnehmer erfolgreich die Alpenüberquerung von 4. bis 10. August 2019: sechs Tage geprägt von schweißtreibenden Anstrengungen, wechselhaftem Wetter, einzigartigen Landschaftsbildern und vor allem Teamgeist liegen hinter den Sportlern.



Die Mountainbiker aus Ingolstadt überwanden auf einer rund 400 Kilometer langen Strecke von Ehrwald in Tirol bis Riva del Garda etwa 3000 Höhenmeter, begleitet von dem herrlichen Bergpanorama der Strecke entlang der Via Claudia Augusta. Den Anstoß zur Radltour gab wieder Albert Wittmann, der die Tour auch vorbereitet hatte. Die Entscheidung, die Alpen mit dem Mountainbike zu überqueren, fiel bereits acht Monate vor Start. „Die sportliche Herausforderung und die Aussicht auf das Naturerlebnis hat mich auch in diesem Jahr wieder zum Mitfahren bewegt.“ so Oberbürgermeister Christian Lösel, der an der Tour bereits zum 3. Mal teilnahm. Das Training für den Alpencross verlief nicht nach einem besonderen Trainingsplan. Die Teilnehmer trainierten wann immer es zeitlich passte. Der Lohn der Mühen folgte aber prompt.

Anzeige


Tatsächlich, meint Lösel, habe er von Tag zu Tag eine Konditionssteigerung bei sich feststellen können – auch wenn der letzte Anstieg vor Trento zweifellos Tribut gezollt habe. „Die wechselhaften Wetterbedingungen waren eine Herausforderung für Mensch und Material, aber: wir haben es wieder geschafft! Die wunderschöne Berglandschaft und das Teamerlebnis hat uns für alle Mühen entschädigt“, so Lösel. Auch Albert Wittmann nahm bereits zum 3. Mal an der Alpenüberquerung mit dem Fahrrad teil. „Planung und Durchführung dieser Tour verliefen reibungslos und ohne besondere Vorkommnisse“, so Wittmann, „das Wetter hat man nicht im Griff, aber dafür haben wir mit entsprechender Regenkleidung vorgesorgt.“ Ex-Stadtrat Paul Lindemann, der zuverlässig das Begleitfahrzeug steuerte, musste deshalb nach eigenem Bekunden an keiner Stelle technische oder medizinische Hilfestellung leisten.







Es sind noch Plätze frei

Es sind noch Plätze frei


  
Kurse der Alzheimer Gesellschaft Ingolstadt für Ehrenamtliche Helfer im Herbst 2019.

(ir) Die Alzheimer Gesellschaft Ingolstadt e.V. möchte die Angehörigen von Menschen mit Demenz in ihrer schwierigen Lage zusätzlich unterstützen, indem sie auch Schulungen für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer anbietet. Der nächste Kurs für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer beginnt am Montag, 30. September 2019. Gerne laden wir Sie dazu ein!

Ziel der Schulung ist es - neben einem fundierten Wissen über die Erkrankung - den Ehrenamtlichen Helfern unterschiedlichste Handlungsstrategien zu vermitteln, die Sicherheit und Kompetenz im Umgang mit Demenzkranken verleihen. Darüber hinaus werden die Entwicklung geeigneter Strategien zur persönlichen Entlastung sowie rechtliche Fragestellungen im Mittelpunkt des Kurses stehen.



In insgesamt fünf Sitzungen werden unverzichtbare Inhalte zum Thema Alzheimer, Demenz, Umgang, Verhaltensweisen und Handlungsstrategien behandelt. Der Kurs endet am 08.Oktober 2019, danach sind sie als ehrenamtliche Helfer/innen einsetzbar und können in unserer Vermittlungsagentur aufgenommen werden. Der Kurs verlangt keine Vorkenntnisse und es erfolgt keine Prüfung der Seminarinhalte. Sie erhalten bei regelmäßiger Teilnahme am Ende des Kurses ein Zertifikat.
Kurstermine:
Montag, 30. September 2019 von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Dienstag, 1. Oktober 2019 von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Mittwoch, 2. Oktober 2019 von 9:00 Uhr bis 15:15 Uhr
Montag, 7. Oktober 2019 von 9:00 Uhr bis 15:15 Uhr
Dienstag, 8. Oktober 2019 von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr

Anzeige


Es sind noch wenige Plätze frei

Veranstaltungsort ist die Alzheimer Gesellschaft Ingolstadt, Fauststraße 5 in 85051 Ingolstadt.
Anmeldung und weitere Informationen erhalten Sie telefonisch unter der Rufnummer (08 41) 88 177 32.







Aus dem Altmühltal quer durch Deutschland

Aus dem Altmühltal quer durch Deutschland


  
Ein Eichstätter Künstler gestaltete das „Friedenskreuz 2020“.

(pde) Der Eichstätter Bildhauer Raphael Graf gestaltet das „Friedenskreuz 2020“. Es ist das Symbol für das gemeinsame Jahresmotto der weltkirchlichen Dienststellen der 27 deutschen Diözesen, der katholischen Hilfswerke Misereor, Adveniat, Renovabis, Missio Aachen und Missio München, des Sternsinger-Hilfswerks und Caritas International. Für das kommende Kirchenjahr haben sich die Organisationen erstmals auf einen gemeinsamen Schwerpunkt verständigt: Unter dem Motto „Frieden leben“ werden sie den Fokus ihrer Arbeit auf das Themenfeld Frieden richten.



Der Eichstätter Künstler Raphael Graf hat das Symbol für die gemeinsame Aktion Anfang des Jahres entworfen und vor kurzem fertig gestellt. Das etwa ein Meter hohe Kunstwerk zeigt eine Weltkugel, getragen von zwei geschmückten Ölzweigen, die die Idee des Friedens symbolisieren. „Sie wachsen durch die Welt hindurch, überwinden Gefangenschaft, überwinden Gewalt.“ Graf hat die Oliven an den Ölzweigen einzeln von Hand aus Holz gedrechselt und mit Blattgold verziert. Um den Ölbaum spannt sich im oberen Teil des Kunstwerks ein stilisierter Globus aus Baustahl. An ihn schmiegen sich Kontinente, ebenfalls aus dünnem Seidenpapier. Das empfindliche Material verdeckt Teile des Ölbaums und steht für die Unerreichbarkeit von Frieden für manche Menschen auf der Welt. Dennoch wirkt der Ölbaum in der Mitte des Globus‘ stark, er trägt die Welt. „Unsere Hoffnung ist, dass die Enden der Zweige diesen Käfig von Gewalt und Unterdrückung durchbrechen. Die wachsende Hoffnung ist auf allen Seiten voll sichtbar und bleibt Sieger“, sagt Raphael Graf.

Graf konnte mit seinen Ideen die Auftraggeber begeistern. „Wir sind enorm glücklich mit der künstlerischen Umsetzung unserer sehr akademischen Gedanken“, freut sich Gerhard Rott, Leiter des Referats Weltkirche im Bistum Eichstätt. „Es bringt genau das zum Ausdruck, was wir versuchen auch in die Kommunikation hineinzubringen: Dass dieser Globus in Gefahr ist und dass er durch die Friedensbotschaft auch eine Perspektive bekommt.“

Anzeige


Das Friedenskreuz von Raphael Graf wird im kommenden Kirchenjahr, das am ersten Advent beginnt, in ganz Deutschland unterwegs sein und das einende Symbol des gemeinsamen Jahresthemas „Frieden leben“ darstellen. Es wird auf allen zentralen Auftakt- und Abschlussveranstaltungen der Jahresaktionen der jeweiligen Hilfswerke zu sehen sein, unter anderem in Osnabrück, Erfurt, Freiburg, Mainz, Aachen und Passau.

Das Foto zeigt den Künstler Raphael Graf aus Eichstätt, der „Friedenskreuz 2020“ für die katholischen Hilfswerke gestaltet hat.







Jubiläum am Wochenende

Jubiläum am Wochenende


  
Seit 20 Jahren sind die Oberhaunstädter Sänger des Männergesangvereins in der „Alten Schule“ am Dorfplatz in Oberhaunstadt beheimatet.

Von Helmut Schlittenlohr

(hs) Das 20-jährige Jubiläum wollen die Sänger am Sonntag, 25. August 2019 ab 14:00 Uhr vor ihrem Sängerheim mit allen Bürgern gebührend feiern. Sie laden zu Kaffee, Kuchen und vielerlei Brotzeiten ein. Mit den Gästen feiern, ratschen und zwischendurch immer wieder gesellige Lieder singen, so stellen sich die Haunstädter ihr Jubiläum vor. Gesungen wird im Verein schon lange, seit 68 Jahren wird beim Männergesangverein der Gesang gepflegt.



Das erste Vereinslokal der damals 24 Mitglieder war der damalige „Oberhaunstädter Keller“, dann zog man in den „Rosengarten“ um, in dem man sich bis 1978 zum Singen traf. Danach gab es ein kurzes Intermezzos beim Gasthaus „Treffer“ in Unterhaunstadt und auch für nur kurze Zeit danach war das TSV Sportheim das Vereinslokal. Endlich fanden die Haunstädter dann ab 1981 eine längere Heimat beim „Alten Wirt“ in Oberhaunstadt, bei der auch die Marinekameradschaft zu Hause war. Dort fühlten sich die Sänger wohl und fanden bei ihren Liederabenden und vielerlei anderweitiger Aktivitäten immer beste Unterstützung.

Anzeige


Im Jahre 1999 ergab sich dann die gute Gelegenheit auf ein eigenes Vereinsheim. Im jetzigem Domizil der „Alten Schule“ treffen sich die Sänger jeden Mittwoch, um mit ihrem Dirigenten Peter Slesiona den Gesang zu verbessern oder neue Lieder einzuüben. Die aktive Gesangsgruppe zählt derzeit 25 Sänger, auf vielerlei Auftritten sind die Oberhaunstädter Sänger das ganze Jahr über unterwegs. Zu vielen Jubiläen, kirchlichen Veranstaltungen, Adventsingen, beim Volkstrauertag, bei Kreischorsingen oder bei anderen Vereinen zu deren Liederabenden sind die Sänger dabei und auch zum eigenen Herbstsingen laden sie alljährlich ein. Auch viele passive Mitglieder zählt der Verein, derzeit sind insgesamt 210 Mitglieder beim MGV. An erster Stelle der weiteren Mitgliederwerbung liegt immer die Suche nach aktiven Sängern. „Da können wir jeden gebrauchen“, so Vorstand Robert Schidlmeier, „denn wir finden für jede Stimme einen Platz in der Gruppe“. Somit hoffen die Sänger bei ihrem anstehendem Jubiläum auf viele Besucher und dass darunter sich auch der eine oder auch mehrere neue aktive Sänger einfinden.







Ausgewählte Werke

Ausgewählte Werke


  
Neues Online-Portal präsentiert historische Bestände der Universitätsbibliothek.

(upd) – Einen gebündelten Zugriff auf historische Bestände bietet die Bibliothek der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) ab sofort mit einem neuen Online-Portal. Es umfasst ausgewählte Handschriften, Werke aus den ersten Jahrzehnten nach Erfindung des Buchdrucks, Karten und andere Kostbarkeiten – darunter auch das berühmte Pflanzenbuch „Hortus Eystettensis“. Diese und weitere Digitalisate sind in den vergangenen Jahren bereits sukzessive in den regulären Bibliothekskatalog der KU eingepflegt worden, um sie sowohl der Wissenschaft als auch der breiten Öffentlichkeit kostenlos zugänglich zu machen. Zusätzlich lädt nun die Universitätsbibliothek mit dem Online-Portal „Digitale Sammlung“ dazu ein, am Bildschirm gezielt durch historische Bestände zu blättern sowie diese herunterzuladen.



Das Angebot wird laufend erweitert. Blatt für Blatt, Seite für Seite wird dafür zeitintensiv in einer eigenen Scan-Werkstatt der Bibliothek bearbeitet. Dabei ist angesichts des häufig fragilen Materials behutsam vorzugehen – auch bei Einsicht durch Nutzer vor Ort. „Durch die Digitalisierung können wir einem unbegrenzten Nutzerkreis den Zugriff auf unsere Bestände ermöglichen – unabhängig von Ort und Zeit. Gleichzeitig lassen sich die Werke so schonen und digital bewahren“, erklärt Heike Riedel, die Leiterin der Abteilung für historische Bestände bei der Universitätsbibliothek der KU. Denn über den Bibliotheksverbund Bayern, innerhalb dessen die digitale Sammlung der KU veröffentlicht wird, erfolgt gleichzeitig eine Langzeitarchivierung der Scans. Bei der Digitalisierung konzentriert sich die Eichstätter Universitätsbibliothek auf Bestände, die so nur an der KU verfügbar sind – wie etwa die Musiksammlung des Theologen und Pädagogen Raymund Schlecht, der handschriftlich unter anderem Partituren zur Musik des fürstbischöflichen Hofes von Eichstätt zusammentrug. „Zu diesem und anderen Beständen erhalten wir weltweit Anfragen von Interessenten, die so ohne Anreise Einblick in die digitale Version nehmen können“, so Riedel.

Anzeige


Neben Karten und Atlanten, einer umfangreichen graphischen Sammlung und auch medizinischen Werken aus der fürstbischöflichen Hofbibliothek bietet das Online-Portal auch Gelegenheit, in den Eichstätter Lokalzeitungen von 1791 bis 1855 als zeitgeschichtlicher Quelle zu schmökern.

Auf die laufend erweiterte digitale Sammlung kann man über http://digital.bib-bvb.de/R/?local_base=UEI zugreifen







Innenstadtstraße gesperrt

Innenstadtstraße gesperrt


 
Stadtwerke Ingolstadt bauen Strom-, Gas- und Wasseranschluss in der Reiterkasernstraße.

(ir) Von kommendem Mittwoch, 21. August 2019 bis Freitag, 23. August 2019 muss in der Ingolstädter Innenstadt die Reiterkasernstraße auf Höhe der Hausnummer 7 voll für den Verkehr gesperrt werden.



Die Ingolstädter Stadtwerke bauen in dieser Zeit einen Hausanschluss für die Sparten Strom, Gas und Wasser – die besonderen Umstände bedingt durch den Platzmangel auf einer engen Innenstadt-Straße machen eine Vollsperrung nötig. Für Fußgänger bleibt der Durchgang aber möglich.







Energiesparen kann kinderleicht sein

Energiesparen kann kinderleicht sein


  
Kostenlose Energiesprechstunde des Landkreises Pfaffenhofen.

(ir) Am Montag, 26. August 2019 findet die nächste kostenlose Energiesprechstunde des Landkreises Pfaffenhofen statt. Termine werden von 17:30 Uhr bis 20:10 Uhr im Rentamtssaal des Landratsamts in Pfaffenhofen angeboten.



Dabei werden unter anderem folgende Fragen beantwortet:
• Wie senke ich meine Energiekosten?
• Welche Förderprogramme kann ich nutzen?
• Wann brauche ich einen Energieausweis?
• Wie lese ich meine Heizkosten- und Nebenkostenabrechnung richtig?

Anzeige


Der Landkreis Pfaffenhofen bietet seinen Bürgerinnen und Bürgern regelmäßig kostenlose Energiesprechstunden an, in denen unabhängige zertifizierte Energieberater produktneutral über Energieeinsparmöglichkeiten und die Steigerung der Energieeffizienz bei Neubau und Sanierung beraten. In den Sprechstunden, die jeweils 40 Minuten dauern, wird eine unkomplizierte und objektive Hilfestellung beim Einstieg in das Thema Energieeffizienz und erneuerbare Energien geboten.

Eine vorherige Anmeldung zu den Terminen ist bei Harald Wunder im Landratsamt Pfaffenhofen unter der Telefonnummer (0 84 41) 27-3 99 oder per E-Mail an harald.wunder@landratsamt-paf.de möglich.







Bischöfliches Seminar zeigt Sammlung

Bischöfliches Seminar zeigt Sammlung


  
Sammlungen des Bischöflichen Seminars Eichstätt öffnen ihre Pforten am 24. August 2019.

(pde) Präparierte Pflanzen und Insekten oder Mineralien und Fossilien – das alles hat das Bischöfliche Seminar St. Willibald in Eichstätt in seinen Sammlungen zu bieten. Die Öffentlichkeit kann am Samstag, 24. August 2019, um 14:00 Uhr mit Kunsthistorikerin Katharina Hupp einen Blick auf diese sonst verborgenen Schätze des Priesterseminars werfen.



Aus der langen Sammlertätigkeit des Bischöflichen Seminars ist heute noch die zoologische Sammlung mit tausenden präparierten Insekten und Wirbeltieren erhalten. Außerdem zu sehen sind verschiedene getrocknete Pflanzen in der botanischen Sammlung wie beispielsweise das von Josef Schwertschlager angelegte „Rosenherbar“. Weiterhin erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die mineralogische und die physikalische Sammlung aus den Zeiten des bischöflichen Lyzeums und später der philosophisch-theologischen Hochschule. Auch zu bestaunen sein wird die paläontologische Sammlung mit abertausenden Fossilien, die heute noch stetig erweitert wird.

Anzeige


Treffpunkt zur kostenlosen Führung ist am Haupteingang des Eichstätter Priesterseminars neben der Schutzengelkirche am Leonrodplatz 3. Die Teilnehmer werden gebeten, keine großen Taschen und Rucksäcke mitzunehmen. Die Führung durch die Sammlungen ist eine Veranstaltung des Historischen Vereins Eichstätt in Kooperation mit dem Bischöflichen Seminar und dem Diözesanmuseum Eichstätt.