In Denkendorf war einiges los


 
Beim Faschingsumzug und der anschließenden Feiern hatten Polizei und Rettungsdienst einiges zu tun.

(ir) Die Faschingsumzüge in Denkendorf, Kinding und Altmannstein am Faschingssonntag wurden von der Polizeiinspektion Beilngries mit Unterstützungskräften der Bereitschaftspolizei und aus Ingolstadt betreut. Trotz der schlechten Witterung waren die Umzüge jeweils sehr gut besucht.

Im Gegensatz zu Kinding und Altmannstein kam es in Denkendorf zu mehreren Vorfällen, bei denen ausnahmslos Personen aus dem Landkreis Eichstätt beteiligt waren.

Gegen 15:15 Uhr ereignete sich ein Unfall mit einem Umzugswagen. Ein 19-jähriger Mann aus einer Fußgruppe zog zunächst einen größeren Bollerwagen hinter sich her. Am Ende der Umzugsstrecke auf Höhe des Lindenwirts wurde ihm der Wagen wohl wegen der ansteigenden Straße zu schwer und er stellte sich nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei kurzerhand auf die am Heck angebrachte Holztreppe eines vorausfahrenden Faschingswagens einer anderen Teilnehmergruppe, um sich den Berg vom vorgespannten Traktor hochziehen zu lassen. Dabei hielt sich der junge Mann am Holzgeländer der Treppe fest. Das Geländer hielt der Last jedoch nicht stand und brach ab. Dabei stürzte der 19-Jährige aus einer Höhe von zirka 40 Zentimeter nach hinten zu Boden, schlug mit dem Kopf auf und zog sich eine Kopfplatzwunde sowie eine Gehirnerschütterung zu. Er wurde vom Rettungsdienst nach Erstversorgung zur weiteren Behandlung ins Ingolstädter Klinikum verbracht. Eine 22-jährige Frau, die zur Sicherung des Anhängers nebenherlief, wollte den Stürzenden noch auffangen und verletzte sich ihren Finger dabei am Holzgeländer.

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Um 16:00 Uhr geriet dann in der Rosenau ein 24-jähriger Mann mit einer beziehungsweise seiner gleichaltrigen Freundin in Streit. Zunächst schubste er sie und schlug dann mit den Fäusten gegen ihren Kopf. Ein 50-jähriger Autofahrer wurde auf die Situation aufmerksam, hielt an und kam der jungen Frau zu Hilfe. Daraufhin ging der Angreifer auf ihn los und traf ihn mit einem Schlag am Kopf. Doch der Autofahrer hielt den Schläger fest, bis eine Polizeistreife eintraf. Wegen seiner Alkoholisierung von annähernd drei Promille wurde der 24-Jährige vom Rettungsdienst zur Ausnüchterung ins Ingolstädter Klinikum gefahren. „Der Helfer und die junge Frau wurden lediglich leicht verletzt und bedurften keiner ärztlichen Versorgung“, so ein Sprecher der Beilngrieser Polizei.

Nach Mitternacht, gegen 1.:40 Uhr, gerieten zwei junge Männer im Alter von 18 und 19 Jahren in einem Lokal in der Denkendorfer Hauptstraße in einen Streit. Dieser endete dann in einer Rauferei der beiden. „Grund dürfte dabei nicht zuletzt die nicht unerhebliche Alkoholisierung von zirka 1,5 Promille beim Jüngeren und annähernd 2 Promille beim Älteren gewesen sein“, so der Polizeisprecher weiter. Und er fügte hinzu: „Der 19-Jährige versuchte beim Eintreffen der Polizei noch erfolglos davonzulaufen.“ Nach polizeilicher Aufnahme des Sachverhaltes wurde der 18-Jährige mit dem Rettungswagen zur ärztlichen Versorgung ins Köschinger Krankenhaus verbracht.

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Um 02:15 Uhr schließlich gerieten sich zwei Brüder im Alter von 19 und 24 Jahren in einem Lokal in der Denkendorfer Hauptstraße in die Haare. Einem Platzverweis durch die Polizei kamen die beiden nicht nach, weshalb sie schließlich in Polizeigewahrsam genommen werden mussten. Grund dafür war wohl auch bei den beiden Brüdern die Alkoholisierung. Der 24-Jährige verweigerte einen Atemalkoholtest, der 19-Jährige brachte es auf zirka 2 Promille.







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