„Die Eltern sind das Tor zu den Kindern“

„Die Eltern sind das Tor zu den Kindern“


 
Runder Tisch der Koordinierenden Kinderschutzstelle (KoKi). Angebote für Kinder psychisch kranker Eltern.

(ir) Einen Runden Tisch im Netzwerk Frühe Kindheit zum Thema „Kinder psychisch belasteter Eltern“ veranstaltete die Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi) des Landkreises Eichstätt in den Räumen des Landratsamtes. Eröffnet wurde dieser von Eichstätts Landrat Anton Knapp. Dieses Zusammentreffen bot Fachkräften die Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu kommen, sich auszutauschen und näher kennenzulernen sowie von Angeboten der anderen Teilnehmer zu erfahren. Als Referentin waren Andrea Dietzel, Psychologin und Leiterin des Münchner Waisenhauses, sowie Frank Mronga, Psychologe und Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Landkreises Eichstätt, geladen, um fachlich aus ihrer jeweiligen Arbeit zu informieren.

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Im Rahmen dieser Veranstaltung eröffnete der Landrat auch vor dem großen Sitzungssaal die Ausstellung „Kindersprechstunde“, die aus der Kindersprechstunde im Bezirkskrankenhaus Augsburg heraus entstanden ist. Dort stehen Kinder psychisch kranker Eltern im Mittelpunkt, von ihren Ängsten, Hoffnungen und Wünschen erzählte die Ausstellung in Texten und Bildern. Gerade, wenn Eltern an einer psychischen Störung leiden, sind insbesondere die Kinder betroffen. Gerade Großeltern, Erzieher und Lehrkräfte sind dann gefragt, diesen Kindern beizustehen, damit sie gesund aufwachsen können. „Bereits seit 2009 verfolgt die Koordinierende Kinderschutzstelle des Landkreises den Auftrag, den präventiven Kinderschutz im Landkreis Eichstätt auszubauen“, so der Landkreischef bei der Eröffnungsveranstaltung des Runden Tisches. Zusammen mit Einrichtungen, Diensten und Berufsgruppen, die mit Familien arbeiten oder für sie tätig sind, wurde in den letzten Jahren ein dichtes Netzwerk für Familien mit kleinen Kindern geschaffen.

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Gemeinsam wurde damit eine verlässliche Grundlage der Kooperation erreicht, um Familien mit besonderen Belastungen und Kindern mit sozialen, entwicklungsbedingten und gesundheitlichen Risiken von Anfang an die notwendige Unterstützung bieten zu können. „Psychische Erkrankungen können alle treffen, das Schicksal lässt sich nicht vorhersehen“, so Knapp, gerade Kinder betroffener Eltern benötigten Hilfestellung von Fachkräften: „Die Kinder können Hilfe nur annehmen, wenn gleichzeitig sichergestellt ist, dass sich jemand um die Mutter oder den Vater kümmert, wenn sie nicht da sind“, betonte auch Fachreferentin Andrea Dietzel. „Die Eltern sind das Tor zu den Kindern!“

Das Foto zeigt von links Landrat Anton Knapp, die Referenten Frank Mronga und Andrea Dietzel, daneben die KoKi-Mitarbeiterinnen Kirsten Weber und Christine Spiegl, Jugendamtsleiter Siegmund Hammel, Aenne Seibold und Anett Pohl, beide von KoKi, und Abteilungsleiterin Diana Gehrhardt.







Es stinkt ihnen immer mehr

Es stinkt ihnen immer mehr


 
Am Donnerstag findet in Kösching ein Infoabend von „Uns stinkt’s“ statt. Im Mai dann in Oberhaunstadt.

(ir) Die Bürgerbewegung zur Aktion „Uns stinkt‘s!“ veranstaltet am Donnerstag 26. April um 19 Uhr im Gasthof Amberger in Kösching einen Informationsabend mit dem Ziel, umfangreich über die Hintergründe zu den Ölgerüchen rund um die Raffinerie und das Öllager zu berichten und den Kreis der Geruchsmelder zu erweitern. Diesmal haben vor allem die Bürger aus Kösching die Gelegenheit, ihre Erfahrungen zu den verschiedenen Ausdünstungen aus der Rohölverarbeitung und -lagerung mitzuteilen. Weiterhin erläutern die Organisatoren der Aktion den Ablauf der Geruchsmeldungen. So sollen über eine einfach zu bedienende Plattform via Internet monatlich die Aufzeichnungen zu den festgestellten Wahrnehmungen gemeldet werden können. Ort, Zeitpunkt und Intensität des Gestanks sollen zusammen mit der aktuellen Windrichtung in eine Liste eingetragen werden. Bei besonders intensiver Geruchsbelastung soll parallel ein Schnellmelde-System bedient werden können, das bei Eintragung eine Abfrage an die weiteren Geruchsmelder auslöst.

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Am vergangenen Freitag nutzte eine Delegation der Bürgeraktion die Gelegenheit, im Rahmen der Langen Nacht der Unternehmen und Wissenschaft die Raffinerie Gunvor zu besuchen. Nach der Berichterstattung in den Medien über den geplanten Besuch informiert, wurde die Gruppe von zirka zehn Besuchern gleich am Empfang vom Leitungspersonal der Gunvor empfangen und in einen vorbereiteten Besprechungsraum geleitet. Am Infoabend folgt auch ein Bericht über die Gesprächsergebnisse.

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Am 9. Mai um 19:00 Uhr findet im Kastaniengarten in Oberhaunstadt ein nächstes Organisationstreffen zur Aktion statt. Nachdem bis dahin rund um die Anlagen Geruchsmelder installiert beziehungsweise instruiert sind, folgt dann die Planung der weiteren Schritte im Umgang mit den Ergebnissen. Auch Vertreter der Raffinerie Gunvor und des Öllagers von der TAL erhalten an diesem Termin eine Gelegenheit zu einer Stellungnahme.







Kreisstraße ND 13 muss gesperrt werden

Kreisstraße ND 13 muss gesperrt werden


 
Wegen Aufbringung der Deckschicht muss die Straße zwischen Zell und Obermaxfeld gesperrt werden.

(ir) Zur endgültigen Wiederherstellung der obersten Deckschicht der Fahrbahn der Kreisstraße, des Geh- und Radwegs und der einmündenden Wege und Zufahrten im Bereich der neu gebauten Brücke über den Zeller Kanal, muss die Kreisstraße ND 13 im Bereich zwischen Rosing und Obermaxfeld letztmalig für zirka zwei Tage für den Gesamtverkehr gesperrt werden.

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Die Komplettsperrung beginnt am Mittwoch, 2. Mai gegen 15:00n Uhr und dauert bis Freitag, 4. Mai 2018 am Nachmittag.

Die Umleitung wird ausgeschildert und erfolgt über Zell-Karlshuld-Grasheim-Obermaxfeld.

Das Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Sperrung.







Freibad schließt früher

Freibad schließt früher


 
Am Samstag schließt das Freibad wegen des Halbmarathons früher.

(ir) Am Samstag, 28. April schließt das Ingolstädter Freibad wegen des Halbmarathons bereits um 17:30 Uhr. Der letzte Einlass ist eine Stunde vorher. Es gilt nach wie vor der Vergünstigungstarif von 2,80 Euro pro Besucher, da bisher nur das 50-Meter-Sportbecken geöffnet ist.







Verkehrsminister Scheuer kommt nach Friedrichshofen

Verkehrsminister Scheuer kommt nach Friedrichshofen


 
Im Rahmen der 150-Jahr-Feier der Friedrichshofener Feuerwehr wird ein politischer Abend veranstaltet.

(ir) Die Freiwillige Feuerwehr Ingolstadt-Friedrichshofen veranstaltet im Rahmen des Festwochenendes anlässlich ihres 150. Gründungsjubiläums einen politischen Abend. Mit Unterstützung des Bundestagsabgeordneten Reinhard Brandl ist es dem Ingolstädter CSU-Kreisverband gelungen, Bundesminister Andreas Scheuer als Festredner zu gewinnen. Andreas Scheuer wird am Montag, 30. April ab 19:30 Uhr im Festzelt in Friedrichshofen sprechen.







Ess-Kastanie wird gepflanzt

 Ess-Kastanie wird gepflanzt


 
Pflanzaktion Baum des Jahres 2018 an der ehemaligen Bahnlinie in Unsernherrn.

(ir) Am kommenden Donnerstag, 26. April um 10:30 Uhr werden Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Lösel, Stadtbaurätin Renate Preßlein-Lehle und Gartenamtsleiter Ulrich Linder In der Allee der Bäume an der ehemaligen Bahnlinie in Unsernherrn gemeinsam den diesjährigen „Baum des Jahres“ pflanzen: die Ess-Kastanie.

Die Ess-Kastanie – botanisch Castanea sativa – ist vor allem wegen ihrer mahagonibraunen Früchte bekannt, die während der Wintermonate eine stärkereiche Alternative etwa zu Kartoffeln bieten. Vielseitig verwendbar, galt sie vor allem in den Bergregionen Südeuropas bis ins 19. Jahrhundert hinein als Hauptnahrungsmittel, wo sie auch zu Brot- oder Polentamehl verarbeitet wurde. Heute genießt man die süßlich schmeckenden Nuss-Früchte am liebsten pur geröstet, püriert als Suppe, gedörrt als Bratenfüllung oder zu Süßspeisen verarbeitet.

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Die Ess-Kastanien entwickeln sich aus gelblich-weißen Blüten, die etwa von Juni bis Juli blühen. Das Besondere daran ist, dass sich an einem Baum männliche und weibliche Blütenstände gleichzeitig entwickeln, die per Insekten oder Wind bestäubt werden. Vor allem Bienen und Imker freuen sich über den Nektar, denn es lässt sich ein wunderbar bernsteinfarbener Honig mit aromatischem, leicht herbem Geschmack daraus herstellen.

Weitere Erkennungsmerkmale des bis zu 30 Meter hohen, breitkronigen Baumes sind der oft drehwüchsige Stamm, die im Alter tief gefurchte Borke mit netzartiger Struktur und die bis zu 25 Zentimeter langen, lanzettlichen Blätter mit grob gezähnten Rändern und deutlich hervortretenden Blattnerven auf glänzend grünem Grund, der sich im Herbst wunderbar hellgelb verfärbt.

Dabei ist die Ess-Kastanie eigentlich gar keine heimische Baumart. Ursprünglich stammt sie vermutlich aus dem anatolischen Raum und wurde geschätzt schon vor über 2500 Jahren von den Griechen und später von den Römern über die Alpen nach Mittel- und West-Europa gebracht, um sie zu kultivieren. Insbesondere in Südwestdeutschland bis zum Frankfurter Raum ist die Ess-Kastanie daher längst auch in Deutschland heimisch geworden.

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In Karlsruhe findet sich das mit zirka 9,70 Metern Stammumfang angeblich dickste Exemplar Deutschlands, in Rheinland-Pfalz wiederum das mit rund 400 Jahren wohl älteste.

Am Oberrhein und an der Mosel wurden bereits vor 2000 Jahren Rankhilfen für Wein-Rebstöcke und Weinfässer aus dem Holz der Ess-Kastanie gefertigt. Denn aufgrund des hohen Gerbsäureanteils, der auch dazu führte, dass das Holz zur Herstellung von Gerberlohe verwendet wurde, ist es besonders dauerhaft und verfügt zudem über einen hohen Heizwert.

Diesen und die enorme Austriebskraft macht man sich neben der Fruchtproduktion heute wieder vermehrt in der Forstwirtschaft zunutze; Möbelholzprodukte und Holzhackschnitzel aus Ess-Kastanien-Holz stehen hoch im Trend.







Progressive Muskelentspannung im Bürgerhaus

Progressive Muskelentspannung im Bürgerhaus


 
Um gezielt Stressabbau zu erlernen, bietet das Bürgerhaus eine Entspannungsmethode an. 

(ir) Am Mittwoch, 9. Mai, um 17 Uhr beginnt im Bürgerhaus der neue Kurs „Progressive Muskelentspannung nach Jacobson“. Im Vorfeld findet am Mittwoch, 2. Mai um 17:00 Uhr eine Informationsveranstaltung zu den Kursinhalten statt.

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Die Entspannungstechnik ist leicht für den gezielten Stressabbau zu erlernen. Durch die aktive An- und Entspannung einzelner Muskelgruppen wird eine tiefgehende körperliche und psychische Entlastung erzielt und Stressfaktoren wie Leistungsdruck und Hektik entgegengewirkt.

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Die dreizehn Termine finden immer mittwochs von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Bürgerhaus „Alte Post“, Kreuzstraße 12 in Ingolstadt statt. Die Kosten betragen 65 Euro. Eine vorherige Anmeldung bei der Kursleiterin per E-Mail an claudiabeitler@web.de ist erforderlich. Eine Anmeldung zur Informationsveranstaltung am 2. Mai ist nicht erforderlich







Frankenstein und das reine Bier: Frankenstein-Sud

Frankenstein und das reine Bier: Frankenstein-Sud


 
Im Jubiläumsjahr „200 Jahre Frankenstein in Ingolstadt“ hat die Ingolstadt Tourismus und Kongress GmbH ein neues, schaurig-schönes Souvenir herausgebracht.

(ir) Es ist der Ingolstädter Frankenstein-Sud. Dabei handelt es sich um eine farblich wie geschmacklich außergewöhnliche Sonderabfüllung der Ingolstädter Brauerei Herrnbräu. Dazu gibt es noch ein mit dem Logo des Jubiläumsjahres bedrucktes Bierglas, verpackt in einer edlen Geschenkbox.

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Spätestens seit diesem Jahr wissen es nicht nur die Ingolstädter/innen, sondern auch alle Gäste und Besucher der Donaustadt: Das weltberühmte und gefürchtete Frankenstein-Monster ist ein „echter“ Ingolstädter. Und als solcher liebt das Monster auch ein gutes Bier, gebraut natürlich nach dem anno 1516 in Ingolstadt verkündeten Bayerischen Reinheitsgebot für Bier. Die Ingolstadt Tourismus und Kongress GmbH hat sich dies zu Nutzen gemacht und anlässlich des Jubiläumsjahres „200 Jahre Frankenstein in Ingolstadt“ ein neues, schaurig-schönes Souvenir herausgebracht: den Ingolstädter Frankenstein-Sud.

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Der Frankenstein-Sud ist ein von der Ingolstädter Brauerei Herrnbräu gebrautes und abgefülltes Bockbier mit einem Alkoholgehalt von 7,1% vol. Das Bier gibt es in der 0,33l Flasche, gemeinsam mit einem 0,2l Bierglas. Passend zum Jubiläumsjahr enthält das Glas einen Aufdruck mit dem Logo „200 Jahre Frankenstein in Ingolstadt“. Gemeinsam verpackt in einer edlen Box eignet sich der Frankenstein-Sud ideal als Geschenk, für sich selbst oder für Verwandte, Bekannte und Freunde. Der Ingolstädter Frankenstein-Sud ist ab sofort in den beiden Tourist Informationen am Rathausplatz und am Hauptbahnhof zum Preis von je 7,95 Euro pro Geschenkbox erhältlich.







Verkündung und Verkostung am Ingolstädter Bierbrunnen

Verkündung und Verkostung am Ingolstädter Bierbrunnen


 
Hier erfahren Sie die Termine für das Jahr 2018.

(ir) Sie gehört mittlerweile zur Ingolstädter Tradition: die Verkündung mit Verkostung am Ingolstädter Bierbrunnen. Auch im Jahr 2018 fließt an insgesamt acht Terminen wieder Freibier aus dem Brunnen. Die Teilnahme an der Verkündung ist kostenlos; Tickets für die anschließende Verkostung gibt es wie immer in der Tourist Information am Rathausplatz.

Ingolstadt ist die Geburtsstadt des reinen Bieres, hier wurde anno 1516 das Bayerische Reinheitsgebot für Bier erlassen. Die Ingolstadt Tourismus und Kongress GmbH und das Kulturreferat der Stadt Ingolstadt lassen auch im Jahr 2018 die bedeutsame Tradition der Donaustadt in der Historie des Bieres und Bierbrauens weiter lebendig werden. Traditionell im Anschluss an das Fest zum Reinen Bier wird daher auch in diesem Jahr wieder regelmäßig von Herzog Wilhelm IV. das Bayerische Reinheitsgebot für Bier verkündet. Im Anschluss fließen für 40 Minuten insgesamt 40 Liter Freibier aus dem Ingolstädter Bierbrunnen.

„Das Bayerische Reinheitsgebot für Bier hat für Ingolstadt eine überragende Bedeutung“, erklärt Dr. Jürgen Amann, Prokurist und Kongressmanager bei der Ingolstadt Tourismus und Kongress GmbH die erneute Initiative. Man wolle, so Amann weiter, das Thema nachhaltig touristisch bei Gästen und Bürger/innen verankern und gleichzeitig ein attraktives wie bekanntes und beliebtes Erlebnisangebot weiterführen.

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In Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Stadt Ingolstadt und den Akteuren von Ingolstadt Erleben bietet die Ingolstadt Tourismus und Kongress GmbH folgende Termine an:

12. Mai
26. Mai
9. Juni
14. Juli
25. August
1. September
15. September
13. Oktober

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Beginn der Verkündung ist jeweils um 15:16 Uhr vor dem Ingolstädter Bierbrunnen in der Hohe-Schul-Straße.

Die Teilnahme an der Verkündung ist kostenfrei. Für die anschließende Verkostung wird ein Ticket benötigt. Dieses Ticket und einen Krug für das anschließend ausgegeben Freibier am Bierbrunnen gibt es für ein Pfand von 5 Euro in der Tourist Information am Rathausplatz, Moritzstraße 19. Bei Vorlage des Tickets am Brunnen erhält man einen gefüllten 0,5l Krug. Bei Rückgabe des Kruges am Brunnen bekommt jeder Teilnehmer sein Pfand von 5 Euro zurück. Selbstverständlich kann der Krug aber auch als Erinnerungsstück behalten werden. Der Vorverkauf für die Tickets läuft ab sofort in der Tourist Information am Rathausplatz.







Ingolstadt schaltet bei Digitalisierung auf Turbo

Ingolstadt schaltet bei Digitalisierung auf Turbo


 
Stadt investiert vier Millionen Euro für zusätzliche Ausstattung in Schulen und Kitas.

(ir) Der digitale Wandel revolutioniert das Lehren und Lernen und stellt Schulen und Schüler vor neue Aufgaben. Die Schule der Zukunft erfordert eine Digitalisierung der Klassenzimmer. „Wir brauchen eine IT-Ausstattung, die im Unterricht nicht nur eine reine Wissensvermittlung ermöglicht, sondern alle Schülerinnen und Schüler beim Erwerb von zukunftsfähigen Kompetenzen wie zum Beispiel Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz unterstützt und sie optimal auf die Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Berufswelt vorbereitet“, so Kultur- und Bildungsreferent Gabriel Engert.

Im Grundsatzbeschluss „Digitales Ingolstadt – Zukunftsfähiges Ingolstadt“ hat der Stadtrat das Ziel gesetzt, beim Thema Digitalisierung aktiv zu handeln. Dies soll nun mit zukunftsweisenden Investitionen und dem hierfür notwendigen Personal im Bereich der städtischen Kitas und Schulen umgesetzt werden. Damit soll in Sachen Digitalisierung in Ingolstadt „die nächste Stufe gezündet werden“.

Das Digitalisierungskonzept der Stadtverwaltung wird den Gremien im kommenden Sitzungslauf ab dem 2. Mai zur Entscheidung vorgelegt.

„Die IT-Ausstattung unserer Schulen ist bereits gut – jetzt soll sie noch besser werden“, kündigt IT-Referent Christian Siebendritt an. Bereits jetzt, im laufenden Haushaltsjahr 2018, werden knapp 500.000 Euro für Neu- und Ersatzbeschaffungen multimedialer Ausstattungen in den Ingolstädter Schulen verwendet. Ab dem nächsten Jahr bis 2020 sollen über 3,6 Millionen Euro in die Digitalisierung der städtischen Bildungseinrichtungen, Kitas und Schulen, investiert werden.

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„Die Wirtschaftsbetriebe und Hochschulen sind auf im Umgang mit digitalen Medien geschulte Schülerinnen und Schüler angewiesen, die der sich durch die Digitalisierung ständig verändernden Berufswelt und den fachlichen Anforderungen bzw. Ansprüchen gewachsen sind“, betont IT-Referent Christian Siebendritt.

Ein grundlegender Schritt für die Erfüllung der Anforderungen der Arbeitswelt ist die Digitalisierung des Bildungssystems – „ohne Bildung 4.0 keine Industrie 4.0“.

Alle Schülerinnen und Schüler sollen im Unterricht das elementare Wissen über und für die vernetzte Welt von morgen erfahren. Die Chancengleichheit von Bildungsvoraussetzungen für alle Schülerinnen und Schüler in allen Schularten, insbesondere auch im Hinblick auf die Weiterentwicklung im Bereich der Integration und Inklusion soll damit gewährleistet und einen weiteren Schritt vorangebracht werden.

Geplant ist der baldige Abschluss der derzeit laufenden Multimediaverkabelung in allen Gebäuden und Klassenzimmern, der Ausbau der erforderlichen WLAN-Infrastruktur sowie die Ausstattung aller Klassenzimmer mit festinstallierten Multimediaeinheiten und die Bereitstellung von Tablets an allen Schulen. Alle Schulen arbeiten künftig mit der Webanwendung Office 365.

Bis 2020 sollen die Multimediaausstattungen vervollständigt bzw. ältere Systeme und Installationen ersetzt werden.

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Auch im vorschulischen Bereich halten die digitalen Medien Einzug. Im Jahr 2014 nutzten etwa 25 Prozent der vier- und fünfjährigen Kinder regelmäßig digitale Medien, 18 Prozent der Fünfjährigen waren damit bereits mehr als eine Stunde pro Tag beschäftigt. Aktuelle Untersuchungen belegen, dass 2017 bereits 70 Prozent der Kinder im Kita-Alter mehr als eine halbe Stunde täglich mit dem Smartphone ihrer Eltern spielen.

Die „digitale Kindheit“ ist längst Realität und Bayern sowie alle anderen Bundesländer haben die Mediennutzung in ihre Bildungspläne für Kindertageseinrichtungen aufgenommen. Kultur- und Bildungsreferent Gabriel Engert: „Auch unser Konzept beginnt bereits bei den Kitas. Hier sollen Kinder frühzeitig mit digitalen Medien in Berührung kommen. Wir wollen Chancen und Risiken der Digitalisierung vermitteln und den Erwerb von Medienkompetenz fördern“. Den Kindern muss die Möglichkeit geboten werden, sich auf eine digitalisierte Zukunft vorzubereiten und einen kreativen und risikobewussten Umgang damit frühzeitig zu erlernen.

Tablets sollen für unterschiedliche Projektarbeiten sowie zur Dokumentation und vor allem zur pädagogischen Heranführung und Schulung der Kinder genutzt werden.

Die Fördermöglichkeiten aus dem Digitalpakt II des Freistaates Bayern werden selbstverständlich ausgeschöpft.







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